Freiburg – Mittwoch und Donnerstag ist es im Freiburger Stadtgebiet zu mehreren Anrufen bei lebensälteren Personen gekommen. Am anderen Ende der Leitung gab sich eine Person als Kripo-Beamter aus und wollte Auskunft über die Vermögensverhältnisse und die Aufbewahrung von Bargeld und Wertgegenständen. Angeblich seien die Angerufenen auf Listen von Einbrechern welche festgenommen worden seien.

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In mindestens einem Fall erreichten die Betrüger ihr Ziel, eine 90 jährige Dame aus Betzenhausen händigte Wertgegenstände von noch nicht bekanntem Wert aus.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet ggf. weitere Geschädigte sich unter der Rufnummer: 0761 882 5777 zu melden.

Sollten Sie einen derart dubiosen Anruf erhalten, beachten Sie folgende Tipps Ihrer Polizei:

  • Achtung bei Geldforderungen am Telefon!
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und nach ihrem Vermögen fragen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen – denken Sie in Ruhe nach.
  • Rufen Sie im Zweifel die Polizei zurück und lassen sich mit dem angeblichen „Kommissar oder Sachbearbeiter“ verbinden. Nutzen Sie eine Ihnen bereits bekannte Nummer Ihrer Polizeidienststelle, greifen Sie auf das Telefonbuch zurück oder wählen Sie im Notfall die 110.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit Geldforderungen Rücksprache mit Ihrer Familie.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Fremde.
  • Ein Polizeibeamter in ziviler Kleidung kann sich mit einem Dienstausweis ausweisen. Scheuen sie sich nicht danach zu fragen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint oder Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind: Notruf 110 oder jedes Polizeirevier.
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