Dortmund – Gestern Abend (08. Juni) beschuldigte eine 35-Jährige Dortmunderin ein 9-jähriges Kind, ihr Smartphone gestohlen zu haben.

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Nur wenig später nahm der Sachverhalt eine kuriose Wendung, die alkoholisierte Frau wurde wegen falscher Verdächtigung und Widerstands angezeigt. Das angeblich gestohlene Handy wurde in ihrer Handtasche gefunden.

Gegen 21:00 Uhr informierte die Dortmunderin eine Streife der Bundespolizei über einen Diebstahl. Nach Angaben der Frau hätte ein 9-jähriges Kind ihr Smartphone im Dortmunder Hauptbahnhof entwendet. Daraufhin wurden das syrische Mädchen und ihre Mutter befragt. Diese befanden sich gerade auf dem Weg zur Erstaufnahmeeinrichtung. Trotz Nachschau konnte das Eigentum der Frau nicht aufgefunden werden.

Daraufhin eskalierte die Situation. Die 35-Jährige verhielt sich zunehmend aggressiver gegenüber den Bundespolizisten. Als sie auch noch begann diese in Polnisch zu beleidigen, sollte sie zur Wache gebracht werden. Dagegen wehrte sie sich erheblich und versuchte mehrfach zu flüchten. Mit Zwang wurde sie anschließend zur Wache gebracht.

Ein Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von 2,5 Promille. Zudem wurde das angeblich gestohlene Smartphone in der Handtasche der Frau gefunden.

Gegen die polizeibekannte Dortmunderin wurde ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung und Widerstands eingeleitet.

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