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Am Montag erhielten mehrere Potsdamer Bürger einen sogenannten „Schockanruf“ von einem angeblichen Polizisten.

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In dem Telefonat wurde mitgeteilt, dass ein nahestehender Familienangehöriger einen schweren Verkehrsunfall hatte und nun 1000 Euro zur Schadensregulierung gezahlt werden müssten. Eine 80-jährige Potsdamerin reagierte richtig, beendete das Telefonat und informierte die Polizei. Eine 73-jährige Potsdamerin glaubte den Worten des angeblichen Polizisten und übergab das Geld an einen unbekannten Mann, der sich als Herr Lenz vorgestellt hatte.

Beschreibung

Herr Lenz wurde wie folgt beschrieben:

  • ca. 50 Jahre alt
  • ca. 170 cm groß
  • dünne Gestalt
  • mittelbraune Haare
  • unrasiert
  • osteuropäisches Aussehen
  • sprach Deutsch mit starken Akzent



Die Polizei warnt vor den verschiedenen Betrugsmaschen.

Ob nun angeblicher Enkel, falscher Polizist oder ein Großgewinn…

  • Lassen Sie sich niemals auf  dubiose Geldforderungen ein, von wem und unter welchem Vorwand auch immer!
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis!
  • Halten sie Rücksprache mit Ihren Angehörigen!
  • Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen  Rückruf bei der örtlichen Polizei überprüfen können!
  • Rufen Sie die Polizei zurück. Verwenden Sie dazu die öffentlich bekannte Telefonnummer – ABER NICHT die Nummer, die die Anruferin oder der Anrufer Ihnen möglicherweise gegeben hat oder die auf dem Display angezeigt wurde!
  • Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers!
  • Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind! Überweisen sie kein Geld!
  • Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei – Nutzen Sie dazu die Telefonnummer: 110
  • Informieren sie im Zweifelsfall immer zeitnah die Polizei!

Quelle: Polizei Brandenburg