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Herford, Enger, Spenge, Hiddenhausen, Vlotho, Löhne, Kirchlengern, Rödinghausen, Bünde Am Montagabend (18.9.) ist es ab den frühen Abendstunden erneut zu Anrufen durch falsche Polizeibeamte gekommen.

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Wieder waren es überwiegend ältere Menschen, die durch Unbekannte ausgewählt und angerufen wurden, wobei in den meisten berichteten Fällen im Telefondisplay die 110 mit der Ortsvorwahl 05221 erschien. Die Anrufer manipulieren ihre Opfer, indem sie ihnen überzeugende Geschichten über aktuelle Straftaten erzählen und sie auffordern Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen und ihren Abwesenheiten vom Haus oder der Wohnung zu machen.

In den aktuellen Fällen gaben die Täter vor, Straftäter wären in der Nähe der Angerufenen und planten einen Einbruch oder in einem sichergestellten Rucksack eines Verdächtigen wären Aufzeichnungen über die Anschriften der möglichen Opfer. Bei den aktuellen fast 40 Anrufen wohnten die älteren Menschen im gesamten Kreisgebiet, wobei eine Zentrierung auf das Stadtgebiet Herford zu beobachten war. Die bislang gemeldeten Fälle werden nach dem derzeitigen Ermittlungsstand als Vorbereitungshandlungen für spätere Straftaten bewertet. Ein Vermögensschaden wurde bislang nicht bekannt.


Das Landeskriminalamt NRW gibt folgende Präventionshinweise:

Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) ggf. mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay. Legen Sie sofort auf.

Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt. Neben der beschriebenen Tatbegehungsweise gibt es noch zahlreiche weitere Straftaten, bei welchen ältere Menschen auf unterschiedliche Weise um ihre Ersparnisse gebracht werden und bei denen die Geschädigten dazu aufgefordert werden, ihre Vermögenswerte bei ihrem Geldinstitut abzuheben. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Kreispolizeibehörde Herford