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Unser Kooperationspartner Onlinewarnungen.de informiert: Sollten Sie Anrufe von angeblichen Microsoft Mitarbeitern erhalten, dann ist Vorsicht geboten. Erst kürzlich haben Betrüger fette Beute gemacht. Wie Sie sich schützen können, erfahren Sie hier.

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Betrugsmaschen am Telefon finden fast täglich statt. Dabei kann es sich um falsche Gewinnversprechen handeln oder Verbraucher werden in die Abofalle gelockt. Besonders fies sind Betrüger, die sich als angebliche Service-Mitarbeiter ausgeben und mit der Angst und Unwissenheit ihrer Opfer spielen. So auch im aktuellen Fall, den die Polizei Wiesbaden in einer Pressemitteilung veröffentlicht hat.

Falsche Microsoft-Mitarbeiter erschleichen sich TAN-Nummer und buchen Geld ab

Der 83-jährige Geschädigte setzte sich fast sechs Stunden einem Telefonat mit den Betrügern aus. Am anderen Ende der Leitung saßen angebliche Microsoft Mitarbeiter. Dem Herrn wurde eingeredet, dass der Computer überprüft werden müsse. Während des Gesprächs konnten die Betrüger gleich mehrere TAN-Nummern in Erfahrung bringen und folglich Geld vom Bankkonto des Opfers abbuchen. Leider ist in diesen Fällen das Geld meist unwiderruflich verloren.

Die Masche, bei der sich Betrüger als Microsoft Mitarbeiter ausgeben, ist nicht neu. Wir berichteten bereits über eine Vielzahl von Fällen, bei denen auf ganz unterschiedliche Weise Schäden durch Betrüger verursacht wurden.

So schützen Sie sich vor diesen Betrügern

Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass Entwickler oder „Service-Mitarbeiter“ nicht für die Sicherheit auf Ihrem Rechner zuständig sind. Sollten Sie also Anrufe von Unbekannten erhalten, die sich für Ihren Computer interessieren, ist das bereits verdächtig. Das Einzige, wofür sich Betrüger interessieren, sind die auf dem PC abgelegten Informationen.

Beenden Sie derartige Telefonate und geben Sie keine persönlichen Daten weiter

Um solchen Betrugsmaschen aus dem Weg zu gehen, hilft vor allem Auflegen und keine Gespräche zu führen. Gewähren Sie Anrufern keinen Zugriff auf Ihren Rechner. Denn dort können diese bösartige Programme installieren oder Informationen ausspähen. Weiter sollten Sie auf keinen Fall personenbezogene Daten und erst recht keine Passwörter oder Bankdaten weitergeben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und auch bei der Verbraucherzentrale können Sie Hilfe finden.

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