Abermals wurde auf Facebook die “Fressnapf Futterproben-Warnung” geteilt.

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Es handelt sich um einen Kettenbrief, der mittlerweile knapp über Jahr alt ist und es hat sich nichts geändert: Es handelt sich um einen Kettenbrief, dessen Inhalt einfach nicht stimmt! Dieser Nutzer hat erst am 8.11.2017 die angebliche Info abermals geteilt mit dem deutlichen Hinweis, dass diese Geschichte nicht stimmt. Warum er vor diesem alten Kettenbrief warnt, ist sein Geheimnis, denn

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Der Inhalt des Kettenbriefs:

“!!!!ACHTUNG !!!! Fressnapf hat Warnung gegeben !! Es werden Futterproben in Briefkästen verteilt, die angeblich von Fressnapf kommen .. Das ist Gift !!”

Stimmt das?

NEIN! Es wurden nie Futterproben verteilt. Es handelt sich um einen Kettenbrief.

Wie entstand der Kettenbrief?

Am 27. Februar 2016 veröffentlicht der Fressnapf Solingen Werderstraße (DEUTSCHLAND) eine Warnung auf Facebook:

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In diesem steht, dass es ANGEBLICH (“…wir haben erfahren”) im NORDDEUTSCHEN RAUM Päckchen mit Futterproben gäbe, die nicht von Fressnapf selbst stammten, obwohl als Absender dieser angegeben sei.

Andere Seiten und User haben auf Facebook folgende Info daraus gebastelt:

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Wir haben beim Fressnapf Solingen Werderstraße DIREKT angefragt und haben am 29.2.2016 folgende Antwort bekommen:

29.2.2016: Antwort Fressnapf

Solingen Werderstraße

Fressnapf Solingen Werderstraße

Unter anderem steht in diesem Schreiben: “Es gibt bisher keine Information ob das darin enthaltene Futter in irgendeiner Art manipuliert wurde.”

2.3.2016: Fressnapf Deutschland

Fressnapf DEUTSCHLAND reagiert auf unzählige User-Anfragen:

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2.3.2016: Fressnapf Österreich

Der Statusbeitrag von “Fressnapf Solingen Werdersstraße” ist mittlerweile bei “Fressnapf ÖSTERREICH” angekommen:

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Angeblich habe eine Userin gehört, dass in Wien 22 solche Futterproben im Umlauf sind. Und angeblich hätte sie das auch gepostet usw.

2.3.2016: Fressnapf Schweiz

Auch in der Schweiz geistert die Meldung bereits umher. Und so hat der Fressnapf Schweiz ebenfalls einen Statusbeitrag veröffentlicht:

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Fazit:

Der “Fressnapf Solingen Werderstraße” hat am 27.2.2016 einen Statusbeitrag veröffentlicht. In diesem steht das sie selbst nur erfahren hätten, dass es vermehrt im NORDEUTSCHEN RAUM Päckchen mit Futterproben gibt, die mit der Post versendet werden. Es gibt bisher keine Information, ob das darin enthaltene Futter in irgendeiner Art manipuliert, sprich VERGIFTET wurde.

Also: Es gibt bis dato keinen BEWEIS, dass es diese FUTTERPROBEN überhaupt gibt und erst recht gibt es keinen BEWEIS, dass diese VERGIFTET sind. Auch hat man bis dato NOCH KEINES DIESER PÄCKCHEN ÜBERHAUPT GESEHEN!

Fressnapf Deutschland reagiert auf User-Anfragen mit einer Pressemeldung:

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In dieser steht aber auch nur, dass sie darauf AUFMERKSAM gemacht wurden, dass es im HAMBURGER RAUM Futterproben gibt, die im Namen von Fressnapf versendet werden. Sie haben nun Strafanzeige erstattet und die Polizei Hamburg prüft im Moment den Sachverhalt.

In der Pressemeldung STEHT KEIN WORT, DASS DIESE FUTTERPROBEN VERGIFTET SIND!

Im Moment wirkt es so, als hätte ein User nur eine Mutmaßung an den Fressnapf Solingen Werderstraße weitergeleitet.

Diese wurde ggf. ungeprüft veröffentlicht. Fressnapf Deutschland selbst reagiert mit einer Pressemeldung und schaltet die Polizei ein. Die Info aus dem Norddeutschen Raum, verbreitet sich nun mittlerweile auch in Österreich und in der Schweiz!

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