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Seit Wochen bekommen wir laufend Anfragen zu einem Bericht, der mittlerweile auf etlichen Seiten im Netz immer wieder veröffentlicht wurde.

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Auf Facebook sorgt zurzeit ein Beitrag der Seite “Newskiwi.de” bzw. die Seite „Erhöhtes Bewusstsein“ für Aufregung.  In diesem heißt es, dass ein mexikanischer Priester, bei dem HIV diagnostiziert wurde, 30 Kinder vergewaltigt haben soll, und von der Kirche davon freigesprochen wurde. Es handelt sich dabei zwar um verschiedene Webseiten, aber es handelt sich immer um den selben Inhalt, da diese Webseitenbetreiber einfach voneinander kopieren.  Es geht um einen angeblichen “Pädophilem Priester mit HIV, welcher 30 Kinder vergewaltigt haben soll. Die Kirche haben ihm angeblich vergeben.

Alle Berichte die man im Netz findet, stützen sich dabei auf Aussagen der News – Website „Anonymous Mexico“

Der katholische Priester Jose Ataulfo Garcia wurde angeblich von der Erzdiözese „Primada de México“ von der Anklage freigesprochen, 30 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren missbraucht zu haben. Diese Vorwürfe gab er laut „Anonymous Mexico“ zu. Zudem soll der Priester an HIV erkrankt sein.
Der Kirche wird vorgeworfen, den Priester geschützt zu haben, anstatt ihn an die Behörden auszuliefern.

Wer ist Jose Ataulfo Garcia?

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Eines weiß man zumindest: Er ist keiner der Priester von Mexico, schon gar nicht von der Erzdiözese, in der er laut „Anonymous Mexico“ tätig war! Genau so wenig ist bekannt, wer der Mann auf dem vermeintlichen Täterfoto ist.

Diese Meldungen sind ein FAKE!

Die christliche Nachrichtenseite „katholisch.de“ berichtete in einem Beitrag vom 16.6.2017 von diesem Fall.

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Die Meldung wurde im September 2016 von „Anonymous Mexicoveröffentlicht, und daraufhin von einigen spanischen Medienseiten geteilt – diese löschten die Beiträge mittlerweile aber wieder.

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Bei dieser schrecklichen Meldung handelt es sich „Gott sei Dank“ um eine Fakemeldung!

Der Fall ist so nirgends bekannt, und ist auch auf keinen seriösen Medienseiten zu finden.  Der angebliche Priester existiert nicht! Gibt man den Namen in die Suchmaschine ein, findet man nur das oben gezeigte Foto, von dem man wieder auf die Ursprungsseite kommt. Meldungen über einen solchen Priester sind keine vorhanden!

Autor: Michael Q.