Nachdem Höcke Hitlers Geburtshaus gekauft hat, will er nun das Hakenkreuz von Hamburg kaufen…

- Sponsorenliebe | Werbung -

…wenn man Satire Glauben schenken möchte.

image

In Hamburg-Billstedt ist ein Baggerführer auf ein riesiges Hakenkreuz gestoßen, ein Überbleibsel aus dem Dritten Reich, vergraben unter der Erde. Der NDR schreibt:

„Der zuständige Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD) sagte, das Denkmalschutzamt werde den Fund dokumentieren, aber dann werde es zerstört. Er lehnte den CDU-Vorschlag ab, das Hakenkreuz auszugraben und es im Museum für Hamburgische Geschichte auszustellen.“

Jetzt macht ein Satire-Artikel die Runde, der behauptet, der aufgrund seiner völkischrassistischen Aussagen stark kritisierte Politiker Björn Höcke wolle dieses gefundene Hakenkreuz kaufen. Im Artikel wird dem Politiker in den Mund gelegt, er wolle dieses „denkwürdige Symbol […] vor dem Schrottplatz bewahren“ und „88.888,88 Euro“ dafür bezahlen.

Bei dem Artikel wie auch der ganzen Seite handelt es sich um Satire. Es ist NICHT wahr. Im Impressum schreibt „The Chintzy Herald“: „Wir, die Redaktion, verstehen uns als geschmackloses Nachrichtenmagazin im Spannungsfeld der deutschen Presselandschaft. Alles was Sie hier lesen, könnte die Wahrheit sein, wenn es keine Satire wäre.“

Das ist nicht das erste Mal, dass Höcke angeblich etwas kaufen wollte

Wir haben schon einmal aufgeklärt, als Höcke angeblich Hitlers Geburtshaus kaufen wollte – was ebenfalls Satire war:

Höcke kauft Hitlers Geburtshaus?

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady