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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Immer wieder findet man Markenprodukte zu erstaunlich günstigen Preisen in diversen Webshops. Doch wir müssen warnen: es handelt sich dabei zumeist um einen Fakeshop! In diesem Artikel warnen wir explizit vor einem Fakeshop, welcher Tommy Hilfiger Produkte zu günstigen Preisen anbietet.

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Mit günstigen Preisen zu hochwertigen Produkten schaffen es Fakeshops immer wieder, Interessenten aufss Kreuz zu legen. Auch in dem Fakeshop mit der Adresse “Stylede. vip” werden begehrenswerte Produkte zum Schnäppchenpreis und gegen Vorkasse angeboten. Hier sollte man vor einer Bestellung besonders wachsam sein. Dieser Fakeshop fällt besonders dadurch auf, dass man für die Produkte grundsätzlich Vorkasse leisten muss und lediglich mit Kreditkarte zahlen kann. Ferner findet man kein Impressum vor und an einzelnen Stellen wechselt der Inhalt ins Englische.

Am Ende werden Waren, welche man hier bestellt,  jedoch nie geliefert und es entsteht die Gefahr eines doppelten Schadens: nicht allein der gezahlte Betrag ist verloren, man hat zudem noch die eigenen Kreditkartendaten in die Hände von Betrügern gegeben.

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Unter dem Motto „Achtung! Täuschend echt“ haben die Verbraucherzentrale NRW und das Landeskriminalamt (LKA) NRW der um sich greifenden Masche den Kampf angesagt.

Nachfolgend erfahren Online-Käufer an welchen Merkmalen Fake-Shops vor einer Bestellung erkennbar sind und was zu tun ist, falls man auf ein Schwindelangebot hereingefallen ist:

Untrügliche Erkennungszeichen Fehlanzeige

  • Ob es bei den Angeboten im Online-Handel immer mit rechten Dingen zugeht, ist selbst für Experten kaum auf den ersten Blick erkennbar. Internet-Fälscher, die Kunden nur ans Geld wollen, gehen bei ihren Fake immer perfekter und perfider ans Werk: Durch das Kopieren oder Fälschen von Produktbildern und Informationen aus realen Internetseiten wirkt ein Fake-Shop im Internet oftmals täuschend echt. Um Seriosität vorzugaukeln, sind das Impressum mit der Händleradresse oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ebenfalls von anderen Seiten abgekupfert beziehungsweise frei erfunden.

Alle Angaben prüfen

  • Käufer sollten vor einer Bestellung folgende Punkte in einem Internet-Shop genau checken: Gibt es mehrere – darunter auch kundenfreundliche – Zahlungsarten und eine überprüfbare Anbieteradresse im Impressum? Werden Angebot und Preis mit allen erforderlichen Details – etwa der Beschaffenheit des Produkts – angegeben? Werden Lieferbedingungen und –kosten ausreichend dargestellt? Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und darin Hinweise zum Widerruf vorhanden? Wird mit einem vertrauenswürdigen Gütesiegel wie „Trusted Shop Guarantee“ (Trusted Shops), „s@fer-shopping“ (TÜV Süd) und „Geprüfter Onlineshop EHI“ (EHI Retail Institute GmbH) geworben? Eine zuverlässige Orientierung bieten solche Siegel jedoch nur, indem man auf das Logo klickt und dadurch auf die Homepage des Prüfunternehmens weitergeleitet wird.

Vorsicht bei Vorkasse

  • Kunden werden bis zum Drücken des Kaufbuttons mehrere – auch kundenfreundliche – Zahlungsweisen angeboten. Sind sie bei der Kasse angelangt, haben Kunden plötzlich keine Wahl mehr: Dort wird nur noch eine  umgehende Überweisung des geforderten Betrags verlangt. Auf der sicheren Seite sind Kunden, wenn sie Artikel nur bei Online Händlern ordern, die mehrere kundenfreundliche Zahlungsarten bis zum Klick auf den Kauf-Button zur Verfügung stellen. Sicher sind Zahlungen auf Rechnung oder per Lastschrift. Bei der Zahlung auf Rechnung müssen Kunden erst bezahlen, wenn sie die Ware erhalten haben. Bei Zahlung per Lastschrift kann die Zahlung noch bis zu acht Wochen rückgängig gemacht werden.

Fälscher zocken unerkannt ab

  • Wenden sich Reingefallene über die angegebenen Kontaktdaten an das Unternehmen, um die richtige Ware oder ihr gezahltes Geld zurück zu erhalten, werden sie oft immer wieder vertröstet. Briefe mit Rückzahlungsaufforderungen kommen als unzustellbar zurück oder bleiben unbeantwortet. In den meisten Fällen sind Betroffene um eine schlechte Erfahrung reicher, aber haben das Nachsehen.

Fake-Shop-Opfer sind nicht wehrlos

  • Wer schon Geld überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank auffordern, die Zahlung rückgängig zu machen. Wenige Stunden nach einer Onlinebestellung ist dies oft noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten kann eine Zahlung noch bis zu acht Wochen nach Einzug rückgängig gemacht werden. Inwieweit dies gilt, weiß die Bank. Grundsätzlich sollten sämtliche Belege von Online-Bestellungen gesammelt und gesichert werden. Dazu gehören Kaufvertrag, Bestellbestätigung, E-Mails und ein Screenshot des Angebots.

Betroffene können die ausgedruckten Unterlagen in der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW prüfen lassen und Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Tipps via Verbraucherzentrale NRW