Mainz – Ein junger Franzose hatte über das Internet eine Wohnung in der Mainzer Neustadt angemietet.

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Dem gestalterischen Eindruck der Homepage nach, nahm der Mann an, dass es sich um ein Angebot des Internetportals Airbnb, welche die Buchung und kurzzeitige Vermietung von Privatunterkünften ermöglicht, handelte. Der Wohnungssuchende überwies einen ausgehandelten dreistelligen Betrag über seine Bank an einem Empfänger in Spanien. Als er nach Mainz reiste, um die Wohnung zu übernehmen, konnte er weder den Vermieter antreffen, noch war dieser im Haus im Kaiser-Karl-Ring bekannt.

Diese Wohnung wurde jedoch nie über Airbnb angeboten. Der Betrüger versuchte mit einer gefälschten Website den Eindruck zu vermitteln, die Wohnung würde über die vertrauenswürdige Plattform Airbnb angeboten, von der bekannt ist, dass sie ein sicheres Zahlungssystem hat und Betrügereien daher so gut wie ausgeschlossen sind.

Bei einer Buchung über Airbnb schützt Airbnb Gastgeber und Gäste durch die Abwicklung aller Transaktionen über seine sichere Zahlungsplattform. Gäste zahlen über Airbnb, wenn sie eine Unterkunft buchen und Gastgeber erhalten die Zahlung erst 24 Stunden nach dem Check-in. Wenn Gäste also ausschließlich über Airbnb kommunizieren und bezahlen, ist ihr Geld zu jedem Zeitpunkt geschützt.

Hier finden Sie ausführliche Informationen, auf der Website, wie man gefälschte oder betrügerische E-Mails erkennt: http://ots.de/XLk9t

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