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Mit dem Zusatz “teilen erwünscht” verteilt sich TATSÄCHLICH seit gestern (Donnerstag, 13.10.2016) ein Schaubild mit der Information, dass es einen Antrag der Grünen gäbe, am “kommenden Sonntag eine Trauerbeflaggung für den Terroristen Al-Bakr” anzuordnen.


 

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Wir schreiben es ganz deutlich und direkt am Anfang: diese Information ist FREI ERFUNDEN! Ferner haben wir in der Quelle geschaut, wie dieser Beitrag gemeint ist und auch die Grünen um eine Stellungnahme gebeten.

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Als Satire gemeint

Vor nur wenigen Minuten, also nach knapp 20 Stunden, enthüllte der Urheber dieses Bildes seine Intention: es sei eine Satire gewesen, mit der er vornehmlich “die naiven aus dem Linken Lager”  reinfallen lassen wollte. Diese Auflösung in einen langen Kommentarstrang zu posten ist eher ungünstig, da diese Auflösung so kaum wahrgenommen wird und dementsprechend nicht die volle Reichweite hat:

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Ist das echt noch Satire?

Ernsthaft? Wer sollte hier wie und wo und vor allem WARUM verschaukelt werden? Ein “Politiker” als Komiker? Hat da DIE PARTEI ihre Hände im Spiel?

Wir sind der Ansicht: NEIN! Das ist weder Satire, noch irgendwie lustig. Ebenso wirkt die Begründung sehr fadenscheinig. Wie man aus den Kommentaren erkennen kann, haben selbst die eigenen Parteimitglieder große Kritik geäußert und man kann recht deutlich erkennen, wo eben diese “Satire” nicht funktioniert hat – entgegen eigener Darstellung.

Dieser grobe Unfug ist weiterhin online zu sehen, und wir befürchten, dass er ebenso als Screenshot weiterleben wird. War am Ende diese “Zuerst Scheisse schreiben – dann als Satire deklarieren” Taktik gar geplant?

Verfasser kündigt an: “werde nicht sie besonders kennzeichnen” [EDIT]

Man kann nach eigenen Angaben des Verfassers nun davon ausgehen, dass in Zukunft weiterhin nebulöse Behauptungen auftreten werden, welche nicht als Satire deklariert werden, aber als solche gemeint sind. Quasi ein eigens ausgestellter Freibrief, andere Menschen oder Inhalte zu diskreditieren, ohne anzumerken, dass es ein “Spaß” ist.

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Wie die eigene Partei, für die der Mann kandidiert, damit umgeht, sowie es juristisch in diesem Falle aussieht, wird sich in Zukunft zeigen.