Auf Facebook wird ABERMALS ein Statusbeitrag geteilt indem steht, dass ein ein 19-Jähriges Mädchen, welches kürzlich am Uniplatz in Magdeburg von Flüchtlingen vergewaltigt wurde, an den Folgen und Verletzungen im Krankenhaus in Magdeburg verstorben sei. Doch diese Behauptung stimmt nicht.

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Es handelt sich hierbei um diesen Statusbeitrag inkl Image, welcher am 8.9.2016 veröffentlicht und mittlerweile über 5000 mal geteilt wurde:

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Dieser Statusmeldung liegt das Gerücht zugrunde, dass nach einer Serie von sexuellen Übergriffen in Magdeburg eine 19-Jährige in der Folge daran im Krankenhaus gestorben sein soll. Diese Art von Gerüchten verbreiteten sich über Facebook, in deren Zusammenhang auch das Bild mit Angela Merkel verbreitet wurde. Nach Angaben der Oberstaatsanwalstschaft ist jedoch niemand gestorben.

Woher wir das wissen?

Wir haben bereits 2015 über diesen Fall berichtet. Damals war noch dieses auf Image auf Facebook zu finden.

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Kurz nach dem Überfall auf die junge Frau am Universitätsplatz Ende Oktober in Magdeburg wurden Verdächtige festgenommen.

Dieser Vorfall ist ebenso dem MDR zu entnehmen. Die 19-Jährige überlebte Überfall und ist auch mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden. Diese Informationen sind ebenso von der Staatsanwaltschaft gegenüber dem MDR bestätigt worden.

Somit steht eindeutig fest: die Information um den Tod der jungen Frau, welche in hoher Zahl auf Facebook geteilt wurde, ist eine Lüge.

„Wenn jemand stirbt, werden wir informiert“

Die Polizei teilte ebenso mit, dass es von dem Krankenhaus, in welches die junge Frau verlegt wurde, keinerlei Meldungen über ihren Tod gab.

Gegenüber dem MDR sagte ein Sprecher der Polizei Stuttgart:

Wenn jemand in einem Krankenhaus in Stuttgart an einer ungeklärten Todesursache verstirbt, werden wir darüber informiert. Und das wurden wir nicht.

Stuttgart ist in diesem Fall auch die relevante Angabe, da die junge Frau nach dem Überfall in dieses Krankenhaus verlegt und auch behandelt wurde. Dementsprechend wären Angaben über einen Todesfall der zuständigen Polizei gemacht worden.

Auf Nachfragen des MDR zu der Herkunft der Information bei dem entsprechenden Facebooknutzer steht bis zur Stunde noch die Antwort aus – jedoch sind wir der Meinung, dass es eher keine Antwort des Nutzers zu den Beweggründen der Verfassens der Statusmeldung geben wird.

Weiter Information sowie Quelle: MDR SACHSEN ANHALT

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