Es gibt ja Menschen, die von sich behaupten, sie seien gegen alles immun. Doch wie sieht es bei Fake-News aus? Jeder, der sich mit dem Internet beschäftigt, stolpert früher oder später über sogenannte Hoaxe und Fake-News.

“Seit heute weiß ich, wie leicht das geht mit diesen Fake-News – und wie schnell man drauf reinfällt.”

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Carsten Drees ist nach eigenen Aussagen ein Geek, Internet-Fan und Blogger.

Er schreibt für die Seite ‘mobile Geeks’ und bekennt sich für schuldig:

Schuldig: Ja, ich bin ein Fake-News-Autor

Wie schnell sich das Lauffeuer der Fake-News verbreiten kann, hat er am eigenen Leibe erfahren und war teils erstaunt, belustigt, aber auch schockiert.

Was mit Jux und Tollerei begann, endete bei großen Medienhäusern, die seinen Hoax offensichtlich ungeprüft unter die Leute mischten.

Die Krux mit den Fake-News

Ein großes Problem spricht Drees dabei selbst in seinem Artikel an, denn viele lesen dabei einfach nur den Titel, den Sub-Titel, um die wichtigsten Infos aufzusaugen, den Text vielleicht zur Hälfte und kaum einer gelangt ans Ende.

Voreilig zu sein liegt dabei wohl ein bisschen in der menschlichen Natur oder wir erlernen die Fähigkeit, konsumierte Informationen zu reflektieren einfach erst viel zu spät.

Manche interessieren sich dabei vielleicht auch gar nicht für die Wahrheit, sondern genießen schnellen Informationsaustausch als leichte “Mahlzeit” zwischendurch.

Egal wie offensichtlich man einen Hoax oder Fake-News gestaltet, es wird immer ein paar Menschen geben, die die Wahrheit gar nicht erst sehen WOLLEN. Sprich auch bewusst falsche Nachrichten teilen.

Carsten Drees wollte sich einen Spaß im kleinen Kreis erlauben.

Doch was im Internet landet ist meistens nicht nur einem kleinen Kreis zugänglich.

Egal wie sehr man denkt, andere Menschen zu kennen, es wird immer einen geben, der sich anders verhält, als man ihn eingeschätzt hatte.

Und das kann bei anderen medialen Inhalten schon recht dramatischer enden.

Der Kreis schließt sich

Denkt man jetzt an Sexting bedarf es nicht viel Fantasie, wohin solche Veröffentlichungen führen (können).

Von Erpressung bis hin zum Suizid war alles schon einmal da.

Ging es hier um einen lustigen Scherz, teilen nicht alle denselben Humor.

Die Fähigkeit empathisch auf Mitmenschen zu reagieren, also sich mal die Schuhe von anderen anzuziehen, wird auch nicht unbedingt jedem in die Wiege gelegt.

Verkehrsregeln für die Straße gibt es schon lange, für das Internet noch nicht wirklich und auch nicht alle Menschen werden sich daran halten.

Was der Artikel von Carsten Drees auf jeden Fall sehr gut zeigt, ist, dass alles, was man tut, seinen Tribut fordert.

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