Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Die Polizei warnt aktuell vor einem Fake-Haftbefehl!

- Sponsorenliebe | Werbung -

Ein 84jähriger Hildesheimer Bürger erhielt per Post einen angeblichen Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Frankfurt. Bereits im Schreiben sind mehrere Auffälligkeiten vorhanden, die auf gewisse Unstimmigkeit deuten, weshalb sich der Mann entschloss, das Schreiben der Polizei zu überlassen. Die Sachbearbeiterin der Polizei hielt bei der Staatsanwaltschaft Nachfrage. Dort ist der angeblich ausstellende Oberstaatsanwalt mit Namen Lohheide nicht bekannt, ebenso wenig der genannte Sachbearbeiter Martin Koch.

Allerdings gebe es in der zurückliegenden Zeit bereits mehrfach ähnliche Bürger-Nachfragen an die Frankfurter Justiz.

image
Screenshot des falschen Haftbefehls

Es ist daher nicht auszuschließen, dass das Schreiben von Personen, die nicht alltäglich Umgang mit entsprechenden Dokumenten haben, auf den ersten Blick tatsächlich als amtliches Schreiben bewertet wird (Dienstsiegel, Benennung von Az. und Vollstreckungsbehörden).

Da keine der Angaben stimmt, geht die Polizei davon aus, dass über die Telefonnummer, die beim Versuch sie anzuwählen immer das „Besetztzeichen“ abgibt, die Rufnummern der „Rückrufer“ speichert. So können vom Ausland aus agierende Straftäter in den Besitz echter Rufnummern gelangen, um dann Gewinnspiele anzupreisen.

Beliebt ist auch das in Aussicht stellen eines Hauptgewinnes in der Lotterie. „Und wer gewinnt nicht gerne sehr viel Geld, wenn man gerade einen Strafbefehl über mehrere Tausend Euro erhalten hat“ sagt Claus Kubik, Pressesprecher der Hildesheimer Polizei. „Wir möchten mit dieser Pressemitteilung die Bürger warnen und geben den Tipp, derartige Schreiben zu ignorieren und zu vernichten, weil wir davon ausgehen, dass weitere Bürger aus unserem Bereich ebenfalls solche Schreiben erhalten haben bzw. noch erhalten können“.

Quelle: Polizei Hildesheim

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady