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Im Moment versenden Internetbetrüger gefälschte E-Mails und geben sich als Nutzer von Amazon aus. Doch dahinter versteckt sich eine fiese Masche!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Um diese E-Mail handelt es sich:

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Im Wortlaut:

Von: Absendername
Datum:18.08.2016 11:38 (GMT+01:00)
An: Empfänger E-Mail

Betreff: Frage zum Versand für Amazon Produkt: B014JMWGJM

Hallo,
Ich bin sehr interessiert an Ihrem Produkt: B014JMWGJM
Gestern habe ich eine E-Mail an“Empfänger E-Mail” geschickt, aber ich bin nicht sicher, dass Sie meine Nachricht bekam.
Wie groß ist der Versand zu 49536 Lienen? Sind Sie mit Express-Service?
Gibt es in Ihrem Artikel kommen mit dem gleichen Zubehör wie diese: B00UC9J2S0 ?
MfG

Angeblich ist jemand an einem Produkt interessiert und der Empfänger soll nun diversen Verweisen folgen.

Doch ACHTUNG!

Hinter diesen Links versteckt sich ein Verweis zu einer gefälschten “Amazon.de” Webseite, die so aussieht:

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Würde man an dieser Stelle seine Daten eingeben, dann würden die Zugangsdaten, des jeweiligen Amazon-Kontos, sofort in die Hände Betrüger gelangen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.