Die „Initiative für Zivilcourage Online“ ist eine europäische Initiative, welche das Ziel verfolgt, Hassrede und Extremismus im Internet zu bekämpfen.

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Gegründet wurde die Initiative im Januar 2016 von Facebook, der Amadeu Anotnio Stiftung, dem Institute of Strategic Dialogue (ISD) und dem International Centre for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR).

Bei der Gegenrede setzt die Initiative auf Unterstützung von Organisationen und Aktivisten.

Die Initiative möchte, dass Kampagnen, die positive Dialoge und Debatten anregen, stärker wahrgenommen werden.

Das möchte die Initiative für Zivilcourage wie folgt erreichen:

1. Online-Unterstützung für europäische Nichtregierungsorganisationen und Aktivisten, die Online-Extremismus und Hassrede bekämpfen.

2. Entwicklung von wirksamen Vorgehensweisen für gemeinnützige Organisationen und für die Zivilgesellschaft und jeden Einzelnen, um auf Online-Extremismus und Hassrede zu reagieren.

3. Unterstützung bei der Erforschung der Zusammenhänge zwischen Gesprächen und Diskussion im Internet und Offline-Aktivitäten, um besser zu verstehen, wie Gegenrede am effektivsten gestaltet werden kann.

Worum geht es bei der Gegenrede?

Der Begriff Gegenrede bezieht sich auf Reaktionen oder Inhalte, die geschaffen werden, um im Internet verschiedenen Formen von Extremismus oder Hassrede entgegenzutreten.

Innerhalb des Bereiches der „Gegenrede“ sind Gegen-Narrative ein Werkzeug, um gegen Ideologien, Argumentationen und Geschichten von Extremisten vorzugehen. Die Aufgabe eines Gegen-Narrativs ist es, extremistische Botschaften zu diskreditieren, zu zerlegen und zu entmystifizieren.

Dies kann geschehen, indem logische oder sachliche Argumente oder aber auch Satire und Humor genutzt werden. Gegen-Narrative können konkret oder differenziert sein, direkt oder indirekt, ganz so, wie die Person oder Gruppe, die das Gegen-Narrativ entwickelte, dies möchte.

“#ichbinhier”

Dass diese Gegenrede funktioniert, beweisen immer wieder Projekte und Kampagnen. Besonders nennenswert ist dabei zum Beispiel das Projekt „#ichbinhier“:

In einer Facebook-Gruppe mit mittlerweile über 30.000 Mitgliedern machen sich die Aktivisten gegenseitig auf Beiträge und Kommentare aufmerksam, welche Hassrede enthalten. Die Nutzer der Gruppe beginnen dann die destruktiven Beiträge mit Argumenten zu entkräften.

Dabei achten sie vor allem auf Höflichkeit, Sachlichkeit und Belegbarkeit der Argumente. Zu erkennen sind die Kommentare der Gruppe an dem Hashtag #ichbinhier, der zumeist am Anfang des Kommentars steht.

Weitere Projekte und Informationen zu der „Initiative für Zivilcourage Online“ findest du auf: Online Civil Courage Facebook

Autor: Frederik Greve | https://facebook.com/frederik.greve

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