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G Data warnt vor raffiniertem Phishingversuch! Die Experten der G Data SecurityLabs warnen vor einer aktuellen Phishing-Attacke: Über Facebook erhalten Nutzer eine Nachricht, die angeblich von Facebook Security gesendet wurde. In Wahrheit ist der Absender jedoch eine täuschend echt aussehende Fälschung. Der Empfänger wird angewiesen, einen Link anzuklicken und dort Name, E-Mail-Adresse und das Geburtsdatum anzugeben, um die angebliche Löschung des eigenen Facebook-Accounts abzuwenden. Als Grund wird angegeben, dass das Benutzerkonto von anderen Usern wegen verschiedener Arten von Fehlverhalten gemeldet wurde.

Auf den ersten Blick ist diese Phishing-Masche nicht neu. Allerdings fällt erst bei genaustem Hinsehen auf, dass der Absender Facebook Security als „Facebooĸ Securiƚy“ geschrieben ist.

Diese raffinierte Schreibweise ermöglicht das Versenden der Nachricht, da das Original, Facebook Security, natürlich Facebook selbst vorbehalten ist.

Die Täter erschleichen sich so das Vertrauen der User, indem sie sich als Autorität ausgeben. Zudem ist das Austauschen der beiden Buchstaben vom Nutzer nur extrem schwer als Fälschung zu erkennen.

So kann eine Facebook-Nachricht aussehen:

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Die Experten der G Data SecurityLabs gehen davon aus, dass schon einige Opfer auf diese Angriffsart, welche auch als „homographische Attacke“ bezeichnet wird, hereingefallen sind. Normalerweise bedienen sich die Cyberkriminellen dieser Methode, um Domainnamen täuschend echt zu verfälschen, wie z.B. bei http://www.beispield0main.de, bei der das „o“ durch eine Null ersetzt wurde. Das „o“ könnte aber zum Beispiel auch durch ein kyrillisches Zeichen ersetzt werden und dann wäre eine einfache Entdeckung mit bloßem Auge so gut wie unmöglich.

G Data-Kunden sind bereits gegen diese aktuelle Attacke geschützt. Das Aufrufen des in dieser Nachricht integrierten Links wird von den G Data Produkten der Generation 2011 blockiert.

G Data Experten-Tipps

G Data rät, genau auf die Absenderadresse der Nachricht zu achten. Cyberkriminelle arbeiten gerne mit vermeintlich zufälligen Vertippern, die kaum auffallen oder – wie in diesem Fall mit ähnlich aussehenden Zeichen als Ersatz. Nutzer sollten bei Nachrichten von fremden Absendern misstrauisch sein und keine Links anklicken und laden oder angehängte Dateien öffnen. Diese können Schadcode enthalten. Adressen von Webseiten mit einer Benutzeranmeldung sollten Anwender manuell eingeben oder die Lesezeichenfunktion des Browsers benutzen.

Außerdem sollte eine aktuelle Sicherheitssoftware, eine Firewall und ein http-Filter verwendet werden.

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