Auch wir haben zu dem Statusbeitrag, wo es um eine angebliche Vergewaltigung eines Kindes an der Red-Bull-Arena in Leipzig ging, etliche Anfragen erhalten. Die Leipziger Polizei weist nun die von Legida verbreiteten Gerüchte als Falschmeldung zurück.

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Diese berichtete am 3.10.2015 die LVZ

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LVZ schreibt:

Erfundene Meldungen über Diebeszüge von Asylbewerbern in Leipziger Supermärkten kursieren in sozialen Netzwerken bereits seit Wochen. Am Wochenende haben die Gerüchte eine neue Qualität erreicht. Das fremden- und islamfeindliche Bündnis Legida berichtet auf seiner Facebook-Seite über eine angeblich von Zeugen verhinderte Vergewaltigung eines Kindes durch Asylbewerber an der Red-Bull-Arena. Die Polizei und auch RB Leipzig weisen das Ganze als haltlos zurück.

sowie

Polizei prüft rechtliche Schritte

Geprüft werden daher nun intern auch rechtliche Schritte. Laut der Sprecherin könnte möglicherweise der Tatbestand der Verleumdung erfüllt sein.

Denn Legida behauptet in dem als „Eilmeldung“ überschriebenen Posting vom Freitagabend: „Der Polizei Leipzig ist der Vorgang bekannt, er darf jedoch angeblich nicht veröffentlicht werden.“ Daran sei absolut nichts dran, betont die Sprecherin.

Und der Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Gerüchte:

„Hinter diesen Falschmeldungen steckt strategisch geplante, bösartige Aufwiegelei von ganz rechts außen. Widerlich!“

Legida bedankte sich sogar bei der Polizei auf Ihrer Facebook-Seite

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Und die Nutzer kommentieren u.a. mit solchen Beiträgen

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Quelle: LVZ

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