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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Achtung! Derzeit werden auf Facebook private Nachrichten versendet, in denen der Empfänger das EIGENE Profilbild sieht und darunter ist ist die Angabe, dass dieses Video den Namen des Empfängers trägt und bereits in großer Anzahl angeschaut wurde.

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Beispiel solch einer Nachricht, die über den Messenger versendet wird:

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Bei diesen Angaben handelt es sich um Täuschungen! Bei dem Inhalt dieser privaten Nachricht handelt es sich um einen Betrugsversuch, bei dem man die eigenen Facebook-Logindaten an Betrüger verlieren kann.

Die Darstellung des eigenen Profilbildes, sowie die Nennung des Namens soll den Empfänger verunsichern, so dass dieser auf den Link klickt, um sich selbst ein Bild von dem Inhalt zu machen. Dieser Klick leitet nun auf eine Webseite weiter, welche sicch als Facebook ausgibt und eine angebliche Facebook Anwendung legitimiert haben möchte.

Phishing

Vorsicht an dieser Stelle, diese angebliche Legitimation einer “Facebook Video Anwendung” ist nichts anderes als ein Phishingformular. Wer hier die eigenen Daten eingibt, verliert sie an Betrüger, welche dann Zugang zu dem Facebookkonto haben.

Wichtig an dieser Stelle: die Accounts, von denen aus diese Nachrichten VERSENDET wurden, sollten dringend ihre Zugangsdaten ändern, solange sie noch Zugriff auf ihr Profil haben. Dies ist in den Einstellungen unter Allgemein problemlos möglich. Wichtig ist: auf die anschließende Frage nach Abmeldung von anderen Geräten DRINGEND diesen Punkt auswählen!

Passwort geändert

Wenn du denkst, dass jemand anderes dein altes Passwort kennt, solltest du dich bei anderen Telefonen und Computern abmelden und nach aktuellen Änderungen in deinem Konto suchen.

  • Von anderen Geräten abmelden
    Als Nächstes helfen wir dir, nach aktuellen Änderungen zu suchen.

Zudem bitte auch kontrollieren, ob heimlich überflüssige Anwendungen installiert wurden. Ebenso in den Einstellungen unter Apps kannst Du kontrollieren, welche Anwendungen in Verbindung mit Deinem Profil installiert sind. Unser Tipp: alles, was Du nicht kennst, nicht brauchst und Dir komisch vorkommt, solltest Du direkt entfernen.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.