Facebook löscht Wahlkampfvideo von Salvini!

Facebook löscht Wahlkampfvideo von Salvini! Salvinis Wahlkampf stockt.

Von | 29. Januar 2020, 10:38

17-jähriger Junge, der als Drogendealer abgestempelt wurde, hat nun einen Rechtsanwalt eingeschaltet

Facebook löscht Wahlkampfvideo von Salvini! – Das Wichtigste zu Beginn: 

  1. In Italien geborener Jugendlicher wird als Drogendealer dargestellt
  2. Video nach Einschalten eines Rechtsanwaltes von Facebook gelöscht
  3. Salvinis Wahlkampf stockt

„Schändliches Video“ wurde von Facebook gelöscht

Chef der rechtsradikalen Lega Matteo Salvini veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite ein Video. Darin war zu sehen, wie Salvini – von Kameras umringt – in Bologna bei der Familie eines Teenagers mit tunesischen Wurzeln klingelt. Über die Gegensprechanlage fragt er, ob er Drogen verkaufen würde.

Das Video wurde nun von seiner Facebook-Seite gelöscht, so die Anwältin des Jugendlichen, Cathy La Toree, auf ihrer eigenen Facebook-Seite.

Yassin, in Italien geboren, erklärte dazu, er sei durch den Vorfall gedemütigt worden und habe darum einen Rechtsbeistand eingeschaltet.

„Dieses Video hat verheerenden Schaden im Leben von Yassin angerichtet“, erklärt die Anwältin. „Yassin, nicht vorbestraft, ein 17 Jahre alter Italiener, Fußballspieler, wurde in ganz Italien als Drogendealer abgestempelt.“

Salvini selbst bedaure nichts! Empörung und Protest über das Video

Der tunesische Botschafter in Rom reagierte mit Empörung und Protest auf das Video von dem Gespräch mit dem Jungen, das im Internet die Runde machte. Salvini selbst bedaure nichts, wie er nach dieser Aktion erklärte.

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Wahlrückschlag für Salvini

Das politische Comeback von Matteo Salvini stockt nun. Sein Wahlkampf in Emilia-Romagna, als Hochburg der Linken, brachte nicht den erhofften Erfolg für die rechtsradikale Lega, die mit 43,7 Prozent klar hinter der sozialdemokratischen PD mit 51,4 Prozent liegt. Ein Sieg in Emilia-Romagna, seit 70 Jahren „in Linker Hand“, hätte Roms Regierung in eine schwere Krise gestürzt.

Quelle: n-tv.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Mircea Moira
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