Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Allein im ersten Quartal des Jahres macht Facebook 583 Millionen Fake-Accounts dicht und offenbart so den enormen Missbrauch der Plattform

- Sponsorenliebe | Werbung -

Wie der Independent berichtet, wurde der Social Media Gigant Facebook bereits seit längerem für die Art und Weise kritisiert, wie die Plattform missbraucht wird.

Allein zwischen Januar und März dieses Jahres seien 837 Millionen Spam-Inhalte abgefangen worden.

Nun sind jedoch die ersten Erfolge auf der Suche nach kriminellem Verhalten auf Facebook zu verzeichnen. “Fast 100 Prozent” dieser Inhalte wurden gefunden und entfernt, bevor sie gemeldet wurden. Flankiert wurde diese Maßnahme von der Entfernung von rund 583 Millionen gefälschter Konten, von denen die meisten innerhalb weniger Minuten nach ihrer Aktivierung deaktiviert wurden.

Das soziale Netzwerk gibt jedoch zu, dass die automatisierten Tools noch immer mit Hassreden zu kämpfen haben. Nur 38 Prozent der mehr als 2,5 Millionen entfernten Inhalte dieser Art, wurden von diesen Tools entdeckt.

“Es müsse mehr getan werden, um derartige Hilfsmittel zur Erkennung von Hassrede zu verbessern”,

so Guy Rosen, Facebook’s Vice President of Product Management.

„Wir haben noch viel zu tun, um Missbrauch zu verhindern. Es ist teilweise so, dass eine Technologie wie künstliche Intelligenz, obwohl sie vielversprechend ist, noch Jahre davon entfernt ist, gegen die meisten unangemessenen Inhalte wirksam zu sein, weil der Kontext so wichtig ist. Zum Beispiel ist künstliche Intelligenz noch nicht gut genug, um festzustellen, ob jemand Hass verbreitet oder etwas beschreibt, was ihm passiert ist, damit er das Bewusstsein für das Thema schärfen kann.

Darüber hinaus haben wir es in vielen Bereichen – ob Spam, Pornos oder gefälschte Accounts – mit raffinierten Gegnern zu tun, die ständig ihre Taktiken ändern, um unsere Kontrollen zu umgehen, was bedeutet, dass wir unsere Anstrengungen kontinuierlich ausbauen und anpassen müssen. Deshalb investieren wir viel in mehr Menschen und bessere Technologien, um Facebook für alle sicherer zu machen.“
(*Übersetzung mit DeepL)

Zwischen 3 und 4 Prozent der mehr als 2 Milliarden monatlich aktiver Nutzer seien gefälschte Konten – so glaubt Facebook. In Bezug auf grafisch gewalttätige Darstellungen wurden mehr als 3,4 Millionen Beiträge entweder entfernt oder mit Warnhinweisen versehen. Ein Teil des Anstiegs der erkannten unzulässigen Inhalte sei aber auch auf eine Zunahme von diesen direkt auf der Plattform zurückzuführen. Ergo wird mehr erkannt, weil einfach mehr dieser Inhalte auf dem sozialen Netzwerk hochgeladen und geteilt werden.

Vorsitzender des Kulturausschusses, Damian Collins, sagte, dass Facebook nach einem Auftritt von Chief Technology Officer Mike Schroepfer in seiner Antwort kein “ausreichendes Maß an Details und Transparenz” bieten konnte. Auch wurde Facebooks Gründer Mark Zuckerberg von dem Komitee aufgefordert, zu erscheinen.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady