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Wie N-TV und Merkur berichten, hat Facebook vor den Bundestagswahlen zehntausende Konten gelöscht.

Nachdem die Präsidentschaftswahlen in den USA durch Fake News stark beeinflusst worden waren, arbeitet Facebook daran, sich derartiges nicht wiederholen zu lassen.

„Wir wissen, dass Menschen verlässliche Informationen auf Facebook sehen möchten. Das möchten wir auch. Aus diesem Grund unternehmen wir erhebliche Anstrengungen, um Informationssicherheit zu gewährleisten und Falschinformationen dauerhaft zu bekämpfen“,

so Eva-Maria Kirschsieper, Head of Public Policy bei Facebook Deutschland.

Und damit spricht sie einen wichtigen Punkt an.

Viele Internetnutzer wünschen sich Informationen im Internet, denen sie auch Glauben schenken können und Facebook spielt in der heutigen Zeit eine enorm wichtige Rolle im Nachrichtenaustausch.

Nutzen nicht zuletzt zwei Milliarden (!!) Menschen das soziale Netzwerk.

Im Kampf gegen Falschnachrichten

Konten, die in Verdacht stehen, falsche oder irreführende Inhalte zu verbreiten, können laut Aussagen des Unternehmens nun effizienter entdeckt werden.

In einem sogenannten Weißbuch wurden die Löschrichtlinien im April 2017 festgelegt, seitdem hätte sich dank Analysen von Aktivitätsmustern viel getan.

„So erkennen unsere Systeme beispielsweise, wenn identische Inhalte wiederholt gepostet werden oder eine erhöhte Zahl an Nachrichten verschickt wird. Das erlaubt uns, die Verbreitung nicht-authentischer Inhalte zu reduzieren – darunter Spam, Falschinformationen oder andere irreführende Inhalte, wie sie häufig von Personen verbreitet werden, die gefälschte Accounts betreiben.“

So löschte Facebook knapp vier Wochen vor den Wahlen nun zehntausende Konten.

Ähnliche Aktionen wurden schon vor der Parlamentswahl in Großbritannien und der Präsidentschaftswahl in Frankreich durchgeführt.

Zusammenarbeit mit BSI

Eine engere Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll dazu beitragen, Falschnachrichten den Garaus zu machen.

So lässt es sich Facebook auch nicht nehmen, politische Parteien und Kandidaten auf Sicherheitsrisiken hinzuweisen und sie mit konkreten Tipps und Hinweisen zu versorgen.

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