Facebook: Keine Pläne für WhatsApp-Werbung mehr

Facebook: Keine Pläne für WhatsApp-Werbung mehr

Von | 17. Januar 2020, 10:41

Die Einführung von Werbeeinschaltungen bei WhatsApp wurde vorerst auf Eis gelegt.

WhatsApp bleibt nun doch vorerst werbefrei. Facebook hatte bereits im Mai 2019 Pläne für Werbeanzeigen innerhalb des Messengers WhatsApp vorgestellt. Noch vor wenigen Tagen gab es dazu folgende Information: „Facebook hat bereits 2019 angekündigt, dass WhatsApp nicht mehr komplett werbefrei laufen wird. Auf der Facebook-Konferenz „FMS“ wurde präsentiert, wie die Werbung innerhalb der App aussehen könnte. Insbesondere betrifft dies das Status-Fenster, in dem bildschirmfüllende Anzeigen geschaltet werden.“

Nun wurde dieses Projekt gestoppt.

Die Abteilung, die daran arbeitete, wurde aufgelöst. Bereits bestehender und auch ausgelieferter Programmcode wurde wieder zurückgezogen, beruft sich das Wall Street Journal auf Eingeweihte.

Facebook hält an Plänen fest

Das Unternehmen priorisiert nun den Austausch von Nachrichten zwischen Unternehmen und Verbrauchern via WhatsApp. Die Pläne, Werbung zu integrieren, bleiben jedoch bestehen.

- Werbung -

WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton haben nie etwas von Werbung innerhalb der Messenger-App gehalten. Koum hielt sie schlichtweg für störend und für „Beleidigung der Intelligenz“. Mittlerweile haben beide Gründer das Unternehmen allerdings verlassen.

Für Acton war sein Ausstieg von Facebook 2017 mit 850 Millionen US-Dollar sehr kostspielig. Koum verließ Facebook 2018. Grund für die Trennung war unter anderem auch ein Streit wegen des Werbe-Themas.

Passend zum Thema: WhatsApp wird nicht kostenpflichtig!

Quelle: heise.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Temitiman

Coronavirus SARS-CoV-2: Wir brauchen deine Unterstützung


Der Coronavirus SARS-CoV-2 stellt uns als Gesellschaft und als Mimikama vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Unsere Unterstützung an der Gesellschaft ist es, gegen Fakenews anzukämpfen und dies mittlerweile fast 20 Stunden pro Tag. Gegenüber anderen Medien, haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern.
Hier kannst Du unterstützen: via
PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -
- Werbung -
- Werbung -