Das Geschäft mit der Gesundheit - irreführende Werbung auf Facebook

Facebook schränkt falsche oder irreführende Gesundheits-News ein

Von | 8. Juli 2019, 12:11

Backpulver, das Krebs heilt und Schlankmacher-Pillen, die wirklich funktionieren – immer wieder stolpern Facebook-Nutzer auf solche und ähnliche Wunderheilversprechen. Viele davon sind nicht nur Abzocke, sondern auch gefährlich für die Gesundheit. Deshalb versucht Facebook diese Art von Beiträgen einzuschränken.

Immer wieder erhalten wir Anfragen zu dubioser Werbung, die auf Facebook geschaltet wird. In vielen Fällen geht es dabei um ein neues Wunderheilmittel oder andere Behauptungen, die den Leser überzeugen sollen, ein Produkt zu kaufen, das angeblich Krebs heilen könne.

Diese Tipps sind aber oftmals gefährliches Halb- und Unwissen und viele wittern lediglich das lukrative Geschäft mit der Gesundheit anderer.

Im Newsroom kündigt Facebook nun deshalb an, solche Beiträge künftig weniger anzuzeigen, indem sie das Ranking im News Feed aktualisieren. Dabei gehen sie ähnlich vor, wie bei anderen Clickbaits:

Geprüft wird, ob der Beitrag irreführend ist oder etwas „Wundersames“ verspricht. Auch beworbene Produkte bzw. Dienstleistungen werden unter die Lupe genommen, wie zum Beispiel Werbung für ein Medikament oder eine Pille, von der behauptet wird, dass sie beim Abnehmen hilft.

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Hierzu hat Facebook Phrasen identifiziert, die häufig in solchen Beiträgen verwendet wurden. So soll der Algorithmus Beiträge mit falschen Versprechen oder irreführenden Gesundheits-News entlarven und diese im News Feed niedriger anzeigen.

Was bedeutet dieses Update für Seiten-Betreiber?

In erster Linie geht Facebook davon aus, dass sich für Seiten-Betreiber durch das Update keine wesentlichen Änderungen in ihrer Verteilung im News Feed bemerkbar machen werden.

Beiträge über Gesundheit, die Menschen irreführen könnten oder ein sensationelles Wunderheilmittel versprechen sollten vermieden werden. Stellt ein Seiten-Betreiber die Veröffentlichung solcher Inhalte ein, sind ihre Beiträge nicht mehr betroffen.

Artikelbild: Monster Ztudio / Shutterstock
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