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Kein Tag vergeht, ohne einer neuen Meldung über die Terrorgruppe Islamischer Staat von Irak und Syrien, kurz ISIS.

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Mimikama: Unterhaltung

Facebook geht rigoros gegen ISIS vor – teilweise jedoch augenscheinlich zu rigoros. In dem folgenden Fall soll es nicht um die Terror-Organisation gehen, sondern ganz banal um eine Frau.

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(Screenshot: Facebook)

Gestatten – mein Name ist Isis!

„Facebook denkt, ich bin eine Terroristin“, schreibt Isis Anchalee Wenger auf Twitter. Mit erschrecken musste sie feststellen, dass ihr Konto von Facebook gesperrt war. Und ein Reaktivieren stellte sich schwieriger heraus als vorerst gedacht.

Laut Facebook sollte eine Kopie eines amtlichen Ausweises genügen um die Identität zu bestätigten. Doch im Falle von Isis Anchalee war dem nicht so. Erst nach dem dritten Anlauf gab der amerikanische Konzern nach und reaktivierte ihr Konto.

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Facebook entschuldigte sich

Ihre Story sorgte für viel Aufsehen, dass sogar Facebook um eine Entschuldigung nicht umhin kam. Gefolgt von einer prompten Erklärung. Zum einem lag es an der vielseitig Diskutierten „Klarnamenpflicht“, da Isis ihren Mittelnamen „Anchalee“ als Nachnamen verwendet und nicht wie vorgeschrieben „Wenger“. Zum anderen natürlich an Isis, das Facebook als Titel verstanden haben will. Denn laut dem FAQ darf kein Titel jeglicher Art (z.B. beruflich, religiös) im Namen enthalten sein. Natürlich versprach Facebook Besserung.

Onlinepetition – hört auf, die Terroristen mit unseren Namen zu nennen!

Isis Anchalee Wenger ist nicht alleine mit dem Problem. Eine Onlinepetition, die am 24.August 2015 endete, fand über 56.000 Unterstützter.