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“Ich krank bin, ich leide an einer schweren Krankheit, ich habe einen Hirntumor bin ich zum Tod verurteilt und ich habe ein Vermögen von 1.256.000 Euro….” So beginnt ein Statusbeitrag auf Facebook:

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Im Wortlaut:

Spende von meinem Geld. Ich bin PCHOWETZ ILSE ich krank bin, ich leide an einer schweren Krankheit, ich habe einen Hirntumor bin ich zum Tod verurteilt und ich habe ein Vermögen von 1.256.000 Euro und ich möchte eine Spende ist eine Person des Vertrauens und ehrlich, damit es gut nutzen sollten. Ich bin Inhaber einer Firma für die Einfuhr von Holz in Frankreich, und ich verlor mein Mann seit 6 Jahren, die mich sehr betroffen und ich konnte mich bisher nicht verheiraten, wir hatten keine Kinder. Ich möchte dieses Betrags vor meinem Tod seit meiner Tage seine gezählten weil Spenden diese Krankheit zu dem was ich ist wurde eine Heilmittel aber eine beruhigende in Frankreich, schließlich ich wissen möchte, ob jemand Interesse an diesem Geschenk ist. Hier ist meine e-Mail-Adresse: pchowetzilse@gmail.com

Um was handelt es sich  hier?


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Unser Kooperationspartner “Watchlist-Internet” hat dazu folgendes veröffentlicht:

Um es gleich vorweg zu nehmen: Sollten Sie eine vergleichbare E-Mail in Ihrem Postfach finden, löschen Sie diese, da es sich um einen Betrugsversuch handelt.

Die Betrugsmasche

Das Muster dieser Art von Verbrechen ist immer gleich: Eine unbekannte, dem Inhalt der E-Mails zu schließen nach religiöse Person aus einer armen Region der Welt verfügt angeblich über einen hohen Millionen-Dollar-Betrag. Er steht in Zusammenhang mit Todschlag, Krieg oder persönlichen Schicksalsschlägen. Der/die Empfänger/in des Schreibens soll dabei helfen, das Geld spenden oder erben zu können. Dafür muss zunächst einmal auf das Schreiben reagiert werden. Was als Antwort kommt, hat die Watchlist Internet in einem Selbsttest erfahren. Die Reaktion dürfte bei vergleichbaren Betrugsversuchen ident sein. Die Antwort im Original-Wortlaut:

Thanks for your response.

What we need to do is to initiate a claim that will position you as the beneficiary of the deposit (£10.4mln). All the internal logistics will be handled by my good self. I will engage the service of an Attorney who will work on your behalf and prepare the necessary legal documents that will be used to file the claim that will show you as the beneficiary of the funds.

Please provide me the following information:

1. Your Full Name
2. Address and Direct Telephone #
3. Age, Occupation and Marital Status

Once I have the above information, it will be forwarded to the Attorney to begin the process of making you a new beneficiary to Mrs. Rasha Al Futtaim’s fund.

You can contact me on my direct telephone number +44-702-407-3837 for any clarifications. I await the information ASAP.

Auf eine kritische Rückfrage der Watchlist Internet, warum dem Inhalt der E-Mail Glauben geschenkt werden soll, wurde, wie folgt, reagiert:

„I quite understand your apprehension. I cannot and will not engage in stupid, fraudulent activity.

This transaction is genuine. Granted we dont know each other, but this will afford us the opportunity to know each other and have good business relationship. Due to its sensitive nature I advise you keep this transaction to yourself for now. I want to assure you that your friends will celebrate you in less than 2 weeks from now, note my word!

Attached is my passport. I await the requested information and a copy of your ID in return to commence the transaction in earnest.

Wie durch die Schreiben gezeigt, versuchen die Betrüger/innen an sensible Daten des potenziellen Opfers zu kommen. Im ersten Schreiben wird nach

1. Your Full Name
2. Address and Direct Telephone #
3. Age, Occupation and Marital Status

im zweiten Schreiben nach

a copy of your ID in return to commence the transaction in earnest

gefragt. Es kommt auch vor, dass versucht wird, den Opfern private Bankdaten zu entlocken.

Vorsicht ist geboten!

Wer leichtgläubig all diese Daten bekannt gibt oder tatsächlich Geld auf ein fremdes Konto überweist, läuft Gefahr, finanzielle Verluste zu erleiden, denn mit diesen Informationen und einer Reisepasskopie ist es den Verbrecher/innen möglich, Geld von den Konten der Opfer zu stehlen.

Leider kommt es sehr oft vor, dass die versprochene Geldsumme dazu verleitet, auf den Hausverstand zu verzichten und leichtfertig mit den persönlichen Daten umzugehen. Der Schaden kann enorm sein, wie nachfolgende Artikel zeigen:

derstandard.at: Salzburgerin fiel auf Internetbetrüger herein: 190.000 Euro gezahlt

stern.de: Frau überweist Betrügern 350.000 Euro

Quelle: Watchlist-Internet