Facebook: Externe Prüfung von Inhalten!

Facebook: Externe Prüfung von Inhalten!

Von | 4. März 2020, 10:57

Facebook richtet ein unabhängiges Gremium ein, um Nutzern Einspruch bei gelöschten Inhalten zu ermöglichen.

Facebook: Externe Prüfung von Inhalten! – Das Wichtigste zu Beginn:

Es werden zu viele oder zu wenige Beiträge gelöscht. Das Entfernen von Hatespeech erfolgt zu langsam. Nun soll ein unabhängiges Gremium eingerichtet werden.

Einrichtung eines unabhängigen Gremiums

Facebook reagiert auf Kritik, dass zu viele oder zu wenige Beiträge entfernt würden sowie das Löschen von Hassrede, Terrorpropaganda und Gewalt nicht schnell genug vor sich ginge. Ein unabhängiges Aufsichtsgremium wird eingerichtet, bei dem Nutzer gegen die Inhaltsentscheidungen von Facebook Berufung einlegen können.

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In einem Beitrag in der „Financial Times“ gab Mark Zuckerberg bekannt, dass Facebook nun daran arbeite, externe Überprüfungen beim Löschen von Inhalte zu ermöglichen. Er wiederholte auch seinen Aufruf an die Politik, Online-Firmen Leitplanken durch mehr und bessere Regulierung zu geben. Darunter fällt auch die Datenportabilität – das Recht der Nutzer, ihre Daten von einem Dienste-Anbieter zu einem anderen zu übertragen.

„Ohne klare Regeln zur Portabilität stiften strikte Datenschutz-Regeln Unternehmen dazu an, Informationen unter Verschluss zu halten und nicht mit anderen zu teilen, um regulatorische Risiken zu vermeiden“, so Zuckerberg.

Facebook: Kontrolle über Nutzerdaten

Erst vor Kurzem machte Facebook für seine Nutzer sichtbar, welche Daten der Online-Riese von anderen Websites und Apps erhält und gab so seinen Usern etwas mehr Kontrolle darüber.
Es bestehen bei den aktuellen Regelungen noch offene Fragen wie zum Beispiel, wie man entscheiden sollte, wem bestimmte Daten gehören, bemerkt Zuckerberg.

„Wenn ich etwas mit Ihnen teile, etwa mein Geburtsdatum, sollten Sie in der Lage sein, diese Information zu anderen Diensten mitzunehmen? Wir müssen die Förderung von Innovation und Forschung gegen den Schutz der Privatsphäre und Sicherheit der Menschen abwägen.“

Langfristig bessere Lösung

Facebook werde nicht mit allen Vorschlägen einverstanden sein, gibt Zuckerberg an. Millionen kleinerer Unternehmen seien von Facebooks Expertise bei der Datenanalyse abhängig.

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„Ich glaube, dass gute Regulierung Facebooks Geschäft kurzfristig schaden kann – aber auf lange Sicht besser für alle sein wird, uns inklusive“, so der Facebook-Gründer.

Quelle: Zeit Online
Artikelbild: Shutterstock / Von DANIEL CONSTANTE

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