Facebook möchte mit folgenden Handlungen sogenannte Fake News bei der Europawahl 2019 eindämmen.

Facebook möchte Fake-News bei der Europawahl 2019 eindämmen.

Von | 6. Mai 2019, 10:54

Facebook will die Europawahl vor Manipulation schützen und hat dafür das sogenannte “Elections Integrity Operations Center” eingerichtet.

Facebook möchte mit folgenden Handlungen sogenannte Fake-News bei der Europawahl 2019 eindämmen.

Faktenchecker:

Facebook arbeitet mittlerweile mit 21 externen Faktencheckern wie z.B. dem Correctiv! zusammen. Deren Aufgabe ist es sogenannte Fake-News zu finden und diese als falsch oder irreführend zu markieren. Gelöscht werden diese Inhalte jedoch nicht, sondern Facebook schränkt die Reichweite im Newsfeed ein. Sprich; Falschmeldungen bleiben bestehen!

Gesponserte Werbung:

Seit Mitte April 2019 verlangt Facebook einen Identitäts- und Herkunftsnachweis von jedem Nutzer / jeder Partei, der in der EU politische Werbung schalten will. Zudem werden diese auch mit Informationen zum jeweiligen Geldgeber versehen. Alle in der EU geschalteten politischen Anzeigen, findet man auf Facebook in der “Werbebibliothek” vor. (Siehe auch: “Europawahl 2019: Facebook schränkt Wahlwerbung ein”)

Elections Integrity Operations Center:

Hierbei handelt es sich um eine Art Lagenzentrum, welches extra für die Europawahl eigerichtet wurde. Es handelt sich dabei um ein Großraumbüro, direkt in Dublin, in dem rund 500 insgesamt Menschen beschäftigt sind. 40 davon sitzen rund um die Uhr in diesem Großraumbüro. Die Aufgabe dieser Mitarbeiter besteht darin ,dubiose Aktivitäten zu prüfen, Manipulation zu erkennen sowie Fake-Accounts zu finden.

Das Lagezentrum In Dublin

Unter strenger Aufsicht durften folgende Aufnahmen gedreht werden. Die Bedingung war, dass es keine hochauflösenden Aufnahmen von Bildschirminhalten und den ganzen Display, die im gesamten Büro verteilt an der Wand hingen, geben darf.

Schutz vor Fake News bei der Europawahl (Tagesthemen vom 5.5.2019)

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