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Eine Freundschaftsanfrage von attraktiven Frauen kann bei männlichen Nutzern schon mal die Stimmung heben! Überhaupt dann, wenn diese Dame in der Nähe wohnt.

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Und da ist es wieder, das kleine rote Viereck mit der Zahl 1, welche sich über das Freundschaftssymbol auf Facebook legt. Juhuuu! Eine Freundschaftsanfrage.

Juhuuu! Eine Freundschaftsanfrage.

Ein Klick auf die Freundschaftsanfrage und siehe da. Eine attraktive Frau möchte mit mir befreundet sein. Voller Neugier bestätigt man diese und sieht sich auch gleich einmal das Profil dieser Schönheit an. WOW, denken sich nun einige Nutzer, als sie die Dame das erste Mal sehen und noch dazu wohnt die Dame auch noch in meiner Nähe! Wie kann das sein? Ein Zufall?

Eine Freundschaftsanfrage von attraktiven Frauen kann bei männlichen Nutzern schon mal die Stimmung heben! Überhaupt dann, wenn diese Dame in deiner Nähe wohnt.

Wer kennt sie nicht: Marie, Jarmila, Kenya, Helene oder wie im aktuellen Falle Monika Eisenhower. Doch wir müssen alle männlichen Facebook-Nutzer nun leider enttäuschen. Ooooohhhhhhh! Diese Monika Eisenhower, oder wie auch immer sich diese Fake-Profile nennen, gibt es nicht. Schon gar nicht in deiner Stadt oder in deiner Umgebung!

Information: Die Dame auf dem Profilfoto ist nicht Monika Eisenhower sondern die Dame heißt in Wirklichkeit Ana Cheri und kommt nicht aus Steinau an der Straße, sondern aus Kalifornien und ist ein Fitnessmodel

Was ist da los?

Mit geklauten Fotos aus dem Internet erstellen Betrüger auf Facebook etliche Profile und versenden immer wieder neue Freundschaftsanfragen an Facebook-Nutzer. Einmal angenommen, spammen sie den neuen Freund mit dubiosen Links zu Webseiten voll, in der Hoffnung, dass er darauf klickt. Ein aktuelles Beispiel von einer gewissen Carlynn Christelle (in alarmierend lausigem Deutsch).

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

Folgt man nun dem Verweis, dann landet man NICHT wie angenommen auf Facebook, auch wenn der Link mit “l.facebook.com…” im Statusbeitrag beginnt. Der User landet auf dieser dubiosen Webseite, die, je nachdem aus welchem Land man stammt, immer anders aussieht. Da wir selbst aus Wien sind, landen wir auf einer Webseite aus Österreich. Deutsche Nutzer wiederum landen auf einer Webseite aus Deutschland:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Ziel ist es, dass sich Facebook-Nutzer dann auf solchen, meist KOSTENPFLICHTIGEN Webseiten anmelden.

Die Freundschaftsanfrage selbst dient nur als Lockmittel. Was hierbei auffällt ist, dass solche Nutzerinnen meist auch ganz in der Nähe des eigenen Wohnortes wohnen. Sprich, hier wird auch der aktuelle Wohnort des jeweiligen Nutzers ausgelesen. Durch diese scheinbare “NÄHE” des Wohnortes soll Vertrauen aufgebaut werden.

Solche dubiosen Freundschaftsanfragen kann man etwas eindämmen!

Klicke dazu einfach auf deine Freundschaftsanfragen (1) sowie auf “Einstellungen” (2). Mit großer Wahrscheinlichkeit haben viele Nutzer dies hier so eingestellt, dass jeder andere Nutzer ihnen eine Freundschaftsanfrage senden kann. Dies passiert dann, wenn hier “Alle” ausgewählt wurde. Stelle nun auf “Freunde von Freunden” um (3) und schon bekommst du keine Freundschaftsanfragen mehr von diesen Fake-Profilen.

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Mit dieser Methode bekommst du nur noch Freundschaftsanfragen von Personen, die bereits mit einem deiner Kontakte befreundet sind.

Facebook reagiert bereits darauf.

Was wir beobachten können ist, dass Facebook solche Fake-Profile sehr rasch löscht. Unsere Bitte also: Meldet diese dubiosen Profile, bevor ihr die Anfrage löscht. Wäre wünschenswert, wenn Facebook auch in anderen Bereichen so rasch und korrekt handeln würde!