Facebook macht das Aufräumen deiner Apps noch einfacher – so geht’s!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie Caschys Blog berichtet, bietet Facebook durch eine Änderung nun die Möglichkeit, mehrere Apps auf einmal zu löschen. Bislang war es nur möglich, verbundene Apps einzeln zu entfernen. Denn auch wenn Facebook als Login-Möglichkeit im Netz ein etablierter Standard ist und auch sehr bequem, zeigte der Datenskandal im Zusammenhang mit Cambridge Analytica doch sehr genau, was passieren kann, wenn man einer App Zugriff gewährt.

Hier setzt Facebook nun an und macht das Löschen von Apps noch einfacher.

Und so geht’s!

Quelle: Chaschys Blog

Zu finden ist die Funktion auf dem Smartphone unter:

Facebook –> Einstellungen –> Einstellungen und Privatsphäre –> Kontoeinstellungen –> Apps –> Mit Facebook angemeldet

Quelle: Caschys Blog

Hier kann man nun unter “Apps und Webseiten” alle Apps, die man nicht mehr nutzen möchte oder benötigt, auswählen und ihnen den Zugriff verweigern. Will man wissen, wofür die App eigentlich gedacht ist und auch, was sie kann, geht dies unter dem Punkt “Ansehen”:

Quelle: Caschys Blog

Tipp: Wer beim ersten Login bei der App die Sichtbarkeit “nur ich” wählt, verhindert, dass sich die App selbstständig macht. So kann die App nicht von selbst aktiv werden und in eurem Namen posten.

Apps über den Browser löschen:

Wer Facebook gar nicht auf einem mobilen Gerät nutzt, kann die Apps auch über den Browser löschen.

Dies funktioniert sehr schnörkellos, wenn man diese Seite besucht.

Vorsicht!

Manche Apps bewahren Informationen über dich auf, auch wenn du sie löschst, da die Apps nicht zu Facebook gehören. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kontaktiert die App-Entwickler separat, bzw. muss sich bei dem Dienst einloggen und dort direkt ein bestehendes Konto löschen.

Weiterführende Links:

Facebook Newsroom

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady