Facebook warnt User vor Posting von Old News

Facebook warnt User vor dem Posten alter Beiträge

Von | 26. Juni 2020, 11:28

Facebook zeigt künftig Benachrichtigungen an, wenn Nutzer Beiträge teilen möchten, die älter als 90 Tage sind.

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Facebook warnt User vor dem Posten alter Beiträge – Das Wichtigste zu Beginn:

Werden alte Beiträge geteilt, erwecken sie oft den Anschein, es würde sich um aktuelle Informationen handeln. Um dies zu vermeiden, zeigt Facebook Benachrichtigungen an, wenn ein Beitrag älter als 90 Tage alt ist.

Meldungen, die über 90 Tage alt sind

Ab sofort werden Nutzer auf Facebook gewarnt, wenn sie alte Beiträge teilen wollen. Ab einer Zeitspanne von über 90 Tagen wird dem Nutzer eine Benachrichtigung angezeigt, von wann der Beitrag stammt. Facebook sieht es kritisch, wenn dadurch alte Beiträge in einem falschen Zusammenhang gezeigt werden.

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Veraltete Informationen oft problematisch

Die Thematik ist nicht neu. Alte Artikel, die wieder geteilt werden und dadurch den Anschein machen, dass sie aktuell wären, führen oft zu Missverständnissen oder sogar Täuschungen.

Social Media-Experte Tim Weisheit gab gegenüber pressetext an, wie wichtig er diese Neuerung einstuft:
„Dieses Feature ist wichtig, weil sich vor allem in der Coronavirus-Krise die Ereignisse überschlagen und Informationen schnell veraltet sind. Wissenschaftler müssen ständig ihren Forschungsprozess aufzeichnen, da müssen Nachrichten auf dem neuesten Stand sein.“

Politisch herausfordernd

Auch bei politischen Themen spielt das neue Feature eine wichtige Rolle, wie Tim Weisheit bestätigt:

„Das Wiederaufbereiten von Nachrichten kann durchaus gefährlich sein. Extreme Gruppen können vor allem schockierende Geschichten bewusst verwenden, um politische Debatten zu beeinflussen. Es wäre wichtig, nicht nur die User über das Alter einer Nachricht zu informieren, sondern auch diejenigen, die sie in ihrem Feed sehen.“

So wurden im Vorjahr über Twitter alte Meldungen über Terroranschläge verbreitet und machten den Anschein, diese Vorfälle würden gerade erst passieren. Dahinter steckte eine Kampagne, die Angst schüren sollte.

Quelle: Pressetext
Artikelbild: Facebook
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