Produktempfehlung: Kaspersky lab

Im Moment verbreitet sich auf Facebook ein ganz fiese Masche. Über die Nachrichtenfunktion (Chat- oder Persönliche Nachrichten) versendet ein Freund einen Nachricht mit einem Link.

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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Klickt man auf diesen, dann wird man auf eine nachgebaute Facebook-Seite umgeleitet! Der User ist nun der Meinung, dass er sich nun bei Facebook anmelden müssen, denn er bekommt den Anmeldebildschirm von Facebook zu sehen.

So sehen die Nachrichten aus:

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Der Inhalt als Wortlaut:

„hey,könntest du mir helfen? ich brauche noch 1 Vote Damit ich im Chat Farbigschreiben kann, könntest du für mich Voten? http://LINK.bplaced.net“

Für den Empfänger wirkt es so, als soll er seinem Freund auf Facebook bei einem Voting helfen, damit eben diese im Chat färbig schreiben kann.

Wer kann einem Freund schon eine Bitte abschlagen!

Viele User klicken nun den Link. Unsere Antivirensoftware hat uns nach dem Klick sofort darauf aufmerksam gemacht und die angewählte Seite sofort gesperrt.

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Hätte man keine – oder keine aktuelle Antivirensoftware, dann würde man dieses Browserfenster zu sehen bekommen:

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Für den unerfahrenen User wirkt es so, als würde er sich auf der Anmeldeseite von Facebook befinden.

Doch Achtung! An der URL erkennt man, dass es sich nicht um Facebook (www.facebook.com) handelt.

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Meldet sich nun ein User mit seinen Account-Daten bei Facebook an, dann werden diese im selben Moment an die Internetbetrüger übermittelt.

Diese wiederum melden sich bei dem gestohlenen Konto an und versenden erneute etliche Nachrichten, wie jene die wir zu Beginn erwähnt haben.

Innerhalb weniger Stunden werden so Tausenden Facebook-Konten geklaut.

Hier die 7 besten Phishing-Sicherheitstipps von unserem Kooperationspartner Kaspersky Lab:

  1. Gebt niemals private Daten heraus, wenn ihr in einer E-Mail dazu aufgefordert werdet.
  2. Tragt eure persönlichen Daten nur auf sicheren Webseiten ein. Die erkennt ihr daran, dass die URL-Adresse mit “https://“ beginnt und in der unteren rechten Ecke eures Browsers ein Vorhängeschloss erscheint. Wenn ihr das nicht seht, Finger weg!
  3. Werdet ihr in einer E-Mail nach privaten Daten gefragt? Dann sucht als erstes nach verdächtigen Schreibfehlern. Wenn ihr außerdem mit der Maus über den Link fahrt und eine andere Adresse angezeigt wird als die, die im Link angekündigt wird, könnt ihr davon ausgehen, dass es sich um eine Phishing-Seite handelt.
  4. Ein Trick, um nicht ungewollt auf einer Phishing-Seite zu landen: Tippt die Adresse, zu der ihr wollt, manuell im Browser ein.
  5. Installiert ein Antivirus-Programm mit Phishing-Schutz auf eurem Computer.*
  6. Stellt sicher, dass ihr immer die aktuellste Version von Browser, Antivirus-Programm und anderen Programmen auf eurem Computer nutzt und auch die neuesten Sicherheits-Patches installiert sind.
  7. Gebt eurer Bank oder den Admins bei Facebook & Co. sofort Bescheid, wenn ihr verdächtige Nachrichten bekommt.

* Eine Software, mit der ihr sowohl euren PC und Mac als auch euer Android-Smartphone und –Tablet schützen könnt, findet ihr hier.

HINWEIS an gewisse MEDIEN: Wir nehmen an, dass Ihr diesen Bericht bis zum Ende hier gelesen habt. Gerne könnt Ihr (wie schon so oft) auf unsere Recherchen und Berichte immer wieder hinweisen.  Jedoch seid doch so gütig und setzt dann zumindest einen Verweis auf unsere Seite bzw. den Artikel selbst. Sollte doch wohl selbstverständlich sein. Wobei viele Medien es noch immer nicht schaffen. Aber diesmal funktioniert es- oder?
Gerne kann sich auch der Praktikant bei uns melden. Wir zeigen ihm sehr gerne, wie man einen Verweis in einem Bericht einfügt.