Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Ein YouTuber aus Amerika macht mit einem erschreckenden Video darauf aufmerksam, wie leicht es ist, Kinder in ein Haus zu locken!

- Sponsorenliebe | Werbung -

“Nimm keine Süßigkeiten von Fremden an”. Eine Regel, die Kinder immer wieder von ihren Eltern lernen. Aber wie schnell sich Kinder in Gefahr begeben, hat ein YouTuber getestet. Sein Experiment soll zum Nachdenken anregen.

Das Experiment:

Auf Facebook wurde ein Fake-Account erstellt und so wurde aus dem YouTuber Coby Persin auf einmal die 15-Jährige Amanda Green. Nach Absprache mit den Eltern hat Coby einen Jungen über Facebook als “Amanda” kontaktiert. “Amanda” hat John, er ist 13 Jahre alt, über Facebook angeschrieben und die beiden haben immer wieder, über einen Tag hinweg, gechattet.

Zeitgleich wurde in einem Wohnhaus die zu filmende Szene vorbereitet und Coby hat für sein Experiment eine Schauspielerin engagiert, welche Amandas Mutter darstellen sollte. “Amanda” selbst hat den 13 Jährigen im Chat dazu überredet, sie zu besuchen. Der Junge fragte nach der Adresse, welche er über den Chat auch bekommen hatte.

Er gab Bescheid, dass er innerhalb von 10 Minuten da sein könne.

Und dem war auch so. 10 Minuten später klopfte es an der Wohnungstür und die vermeintliche Mutter von “Amanda” öffnete dem Jungen. Sie meinte ob er “Amanda” suche, was der Junge bestätigte. Die “Fake”–Mutter meinte darauf, dass sie gerade bei ihrer Freundin sei und dass sie Amanda anrufen werde, um ihr Bescheid zu geben, dass er da sei.

In einem “Fake”-Telefonat gab die Mutter Amanda Bescheid und sagte dem Jungen, dass Amanda in wenigen Minuten da wäre.

5 Minuten später…

5 Minuten später klopfte es wirklich an der Wohnungstür. Die “Fake”-Mutter öffnete diese, aber es war nicht “Amanda”, die vor der Tür stand, sondern es war die ECHTE MUTTER des 13-JÄHRIGEN JUNGEN, die völlig aufgebracht ihren Jungen zur Rede stellte.

Hier die Aufnahmen des Experminets, bzw. der Experimente, denn der YouTube Star hat auch noch andere Kinder, ebenfalls nach Absprache mit den Eltern, in eine Falle gelockt:

Mit dem Experiment will Coby Persin Kindern zeigen, welche Gefahren in den sozialen Medien lauern.

Mimikama-Hinweis:

Die Frage, welche wir uns gerade stellen, lautet, ob es gut ist, Kindern mit einem solchen Schrecken die Augen zu öffnen. Ist dieser Schockeffekt der richtige Weg, um Jugendliche über die Gefahren von Social Media aufzuklären?

An dieser Stelle setzen wir bei Mimikama eher konsequent auf Bildung anstatt Schrecken. Dennoch ist es oftmals so, dass auch viele Eltern und Lehrkräfte sich mit diesem Thema noch nicht wirklich befasst haben bzw. damit überfordert sind. Dies ist auch u.a. der Grund, warum wir nun für solche Themen Vorträge und Workshops anbieten.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady