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Der Postillon, eine durchwegs seriöse Nachrichtenseite, die wir sehr zu schätzen wissen, berichtete exklusiv als erster davon: Facebook wird für zwei Monate offline gehen. Was nicht wenige Facebook-User erst für einen Scherz hielten, scheint jedoch der Wahrheit zu entsprechen, wie unsere, wie üblich, knallharten Recherchen ergaben!

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Mark Zuckerberg wird sich also nun eine wohlverdiente Elternzeit nehmen, was auch bitter nötig ist.

Nach Informationen des Postillon nimmt sich Zuckerberg, von manchen Leuten auch liebevoll „Gott“ genannt, trotz seines Vermögens und seiner hunderte Mitarbeiter jeden Tag die Zeit, genau zu kontrollieren, welche Statusbeiträge und Werbungen bei welchem User auftauchen.


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Dass Zuckerberg jedoch durch die selbst verordnete Zwangspause viele Facebook-Nutzer verzweifelt im Regen stehen lässt, scheint ihm recht schnell bewusst geworden zu sein, als verzweifelte Nutzer in den Kommentaren schrieben, dass ihr Leben nun wertlos sei, sie nicht mehr wissen, wie sie ihre Freunde nun erreichen sollen und was sie mit ihrem Leben anstellen sollen.

Somit löschte Zuckerberg flugs seinen Eintrag, der Postillon konnte jedoch noch fix einen Screenshot anfertigen.

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Heute im Laufe des Tages war es das also. Facebook wird offline gehen.

Das Leben wird nicht mehr so sein, wie es einmal war. Bereits heute Mittag sah man die ersten nervös zitternden Menschen in den Fußgängerzonen der Großstädte herumwandern, wie sie Fremde anstupsten, Fotos ihrer Kinder zeigten und fragten „Gefällt dir das? Gefällt dir das??“ oder auf einer kleinen Holzkiste stehend laut verkündeten, was sie heute gegessen haben.

Pulitzer für den Postillon?

Die Exklusivität und die Schnelligkeit, mit der der Postillon jene Meldung veröffentlichte, ist Vorbild für jeden Journalisten. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass bereits gemunkelt wird, die fleißigen Redakteure des Postillon mit dem höchsten Journalistenpreis, den Pulitzer, auszuzeichnen. Wir drücken den Kollegen auf jeden Fall fest die Daumen.

Haaaaaaaaaaalt! Mimikama, alles in Ordnung bei euch?

Natürlich! Wie immer läuft alles seine geregelten Bahnen. Nach den ersten 5 Kaffee mit Rum (oder umgekehrt) schalten wir sogar mal unsere Computer ein und gehen ans Telefon. In diesem speziellen Fall wurden wir sogar direkt von der Bundesregierung informiert, dessen Sprecher uns eine sehr ausführliche Antwort in der „Causa Facebook“ gab:

„Auch wenn allgemein bekannt ist, dass der Postillon Satire ist, so schaffen es einige Facebook User immer noch, die Artikel ernst zu nehmen. Uns wird es dadurch erleichtert, geistig herausgeforderte Mitbürger zu erkennen und dem ‚Harald-Schmidt-Institut für Satire und Zynismus‘ zuzuweisen.“

…so die Aussage des Regierungssprechers. Auch andere Institutionen profitieren von Menschen, die anscheinend immer noch glauben, dass der Postillon echte Nachrichten bringt.

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„Aber auch schreibschwache Bürger werden durch provokante Satire-Artikel oftmals aus dem Hinterhalt gelockt. Die bekommen dann von uns eine spezielle Schulung angeboten, wo ihnen von Drittklässlern, Flüchtlingen und den ‚Hooligans gegen Satzbau‘ die Geheimnisse der deutschen Grammatik gelehrt wird“

…so Regierungssprecher Tondre Wannenwolf.

Fassen wir zusammen:

Der Postillon ist eine Satireseite. Klar soweit? Sie mischen echte Nachrichten (Zuckerberg nimmt tatsächlich eine Auszeit) mit erfundenen Stories (nein, Facebook geht natürlich nicht offline). Wir hoffen allerdings insgeheim, dass das noch nicht jeder kapiert hat… denn es ist immer wieder köstlich, empörte Reaktionen auf Postillon-Artikel zu lesen.

Bewahrt euren Humor, Postillon! Smiley

Und wer noch nicht Fan vom Postillon ist, dann aber schnell. –> https://www.facebook.com/DerPostillon/timeline

Autor: Ralf, mimikama.at