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Sind die Kriminellen wirklich im Besitz von persönlichen Videoaufnahmen?

Warnung vor Erpressungsversuch mit der Porno-Masche!

Von | 14. Januar 2019, 10:18

Betrüger versuchen abermals mit der sogenannten “Sextortion”-Masche Internetnutzer zu erpressen!

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Angeblich wurde ein Video mitgeschnitten, als man eine Pornowebseite besuchte. Betrüger lassen sich dabei immer wieder etwas Neues einfallen und schrecken auch nicht vor Erpressungen zurück. Mit kreativen Geschichten versenden sie E-Mails und versuchen so Nutzer in die Falle zu locken.

Senden Sie sofort 1000 EUR…

Angeblich solle man nun, wie in diesem aktuellen Fall, 1000 EUR bezahlen, damit das vermeintliche Video gelöscht wird. Angeblich habe der Betrüger auf der besuchten Webseite eine Malware zum Einsatz gebracht und diese wiederum hat nun private Daten gesammelt sowie die Webcam dabei aktiviert!

Es handelt sich im Moment um diese E-Mail:

Screenshot: mimikama.at / Erpresser E-Mail

Screenshot: mimikama.at / Erpresser E-Mail

Hallo, mein Opfer
Ich schreibe Ihnen, weil Ich Mаlwаre auf die Porno-Website gesetzt habe, die Sie besucht haben.
Mein Virus hat all Ihre persönlichen Daten gesammelt, und hat Ihre Kаmerа während Ihrer Masturbation eingeschaltet. Ich muss zugeben, Sie sind sehr pervers…..
Zudem hat die Software Ihre Kontakte kopiert.
Ich werde das Videо löschen, wenn Sie mir 1.000 EUR in Bitсoin zahlen.
Dies ist Adresse für die Zahlung:
3CbvxPRc4rdw6hdFterrd3HX57mBEcUvxL
Wenn Sie die Zahlung nicht innerhalb von 48 Stunden abschicken, werde ich dieses Video an alle Ihre Freunde und Bekannten schicken.
Ich weiß, wo Sie wohnen.
Ich gebe Ihnen 48 Stunden für die Zahlung.
Es ist nicht notwendig, mir zu sagen, dass Sie mir das Geld geschickt haben.
Diese Adresse ist mit Ihnen verknüpft, mein System wird alle Daten nach der Übertragung automatisch löschen.
Senden Sie sofort 1.000 EUR an diese Adresse:
3CbvxPRc4rdw6hdFterrd3HX57mBEcUvxL
1 BTC = 3.142 EUR, also senden Sie 0.321836 BTC an die oben genannte Adresse.
Wenn Sie nicht wissen, wie man Bitcoin sendet, googeln Sie es.
Sie können die Polizei einschalten, aber niemand wird Ihnen helfen können.
Wenn Sie versuchen, mich zu verarschen, werde ich das bemerken!
Ich lebe nicht in deinem Land. Also wird man mich auch nach 9 Monaten nicht finden können.
Bis bald. Denken Sie an die Schande und dass Sie ruiniert werden können.

Sind die Kriminellen wirklich im Besitz von persönlichen Videoaufnahmen?

Im Falle der aktuellen Erpressungsversuche per E-Mail kann leider nicht eindeutig bewiesen werden, ob die Erpresser wirklich im Besitz von Videomaterial der Opfer sind oder nicht. Wir gehen davon aus, dass die Cyberkriminellen kein Videomaterial besitzen. Bis dato gab es nur einen ähnlichen Fall, in dem ein Nutzer wirklich erpresst wurde. Wir haben hier darüber berichtet.

Jedoch ist eine Infizierung mit Schadsoftware nicht auszuschließen. Denn beim Besuch von unseriösen Seiten kann es immer passieren, dass man sich Malware einfängt. Ein guter Virenschutz schützt Nutzer vor dieser potentiellen Gefahr.

Wenn ich bezahle, werde ich dann von den Erpressern nicht mehr belästigt?

Wir raten davon ab, bei solchen Betrugsmaschen den geforderten Betrag zu bezahlen!

Abgesehen davon, dass man sich auf das Wort eines Kriminellen nicht verlassen sollte, qualifiziert sich jeder Nutzer, der einer solchen Forderung nachgibt, als potentielles “Daueropfer”. Sinnvoller ist es, derartige E-Mails und andere Erpressungsversuche umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle oder online zu melden.

Artikel zu diesem Thema: Erklärvideo zumThema “Sextortion

Artikelbild: Shutterstock / Von Bacho

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