Es ist wieder ein Video, welches die Situation der LKW-Fahrer vor Calais beschreibt. Bei dem Video handelt es sich um keinen Fake.

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Mimikama: Wahrheit

Wir haben bereits mehrfach den Blick auf angespannte Situation für LKW Fahrer hingewiesen (siehe “die asylanten plündern auf der autobahn” und “Langer Lkw-Stau vor Calais (90km)” ) und mussten auch jedes Mal betonen, dass es für die LKW Fahrer nicht ungefährlich ist.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Dieses neu aufgetauchte Video vom 15.08.2015 zeigt nun eine Situation, in welcher die Fahrer dafür Sorge tragen, ihre eigene Ladung zu kontrollieren.

Wieder Calais

Das Video wurde auf einem großen Parkplatz in der Nähe der französischen Küstenstadt Calais aufgenommen und zeigt nun, wie mehrere LKW-Fahrer einige Menschen auffordern, von der Ladefläche des Fahrzeuges zu verschwinden. Wie schon aus unseren Vorberichten bekannt, ist diese Szenerie eindeutig in das Umfeld von Calais einzuordnen, bei den Männern handelt es sich abermals um Flüchtlinge, welche versuchen, auf illegalem Wege nach England einzureisen.

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Kein Fake: gefährlich für LKW-Fahrer

Abermals bleibt uns nur zu sagen: diese Situation ist real. Es handelt sich um ein aktuelles Video, welche die tatsächlichen Umstände vor Calais zeigt.

Mittlerweile hat auch der Geschäftsführer der Firma, dessen Fahrzeug aufgebrochen und betreten wurde, reagiert und das Verhalten der Fahrer gerechtfertigt.

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(Screenshot & Quelle: Westfalen-Blatt)

Aus dem, was man aus dem Video erkennen kann und auch dem Wissen, welche Situation immer noch vor Calais herrscht, haben die Fahrer vor Ort sich wirklich so weit korrekt verhalten. Das Problem ist einfach, dass gerade für betroffene LKW-Fahrer diese Situation böse enden kann, denn angekommen im Vereinigten Königreich wird der Fahrer zur Rechenschaft gezogen, sollten illegale Einwanderer auf dem Fahrzeug entdeckt werden. Hier drohen dann den Fahrern sehr hohe Strafen, auch wenn die Lkw-Fahrer nicht wissentlich Personen auf der Ladefläche haben. Ebenso sieht man auch anhand des Videos, dass es vor Ort durchaus ein gewisses Aggressionspotential gibt.

Insofern ist die Kontrolle der Ladefläche sowie die Aufforderung zum Verlassen eben jener völlig angemessen.

Beigeschmack soziales Netzwerk

Nun ist es gekommen, wie es kommen musste: das Video ist auf Facebook gelandet. Die Zahlen zum Video sprechen für sich, die Kommentare ebenso. Problem: die Beschreibung zu dem Video lässt sämtliche Spekulationen über das “wann & wo” offen, anstatt die Situation beim Namen zu nennen.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Da jedoch die Hintergrundinformationen in der Videobeschreibung völlig fehlen, gab es auch zu diesem Video, welches in einer Vielzahl von Gruppen und Profilen geteilt wurde, eine große Menge an hoch aggressiven Kommentaren.

An dieser Stelle geben wir einen Videotipp zu einer sinnvollen Auseinandersetzung mit den Problemen vor Calais aus der ZDF-Mediathek: Flüchtlingsdrama vor Calais

Artikel Vorschaubild: A. Aleksandravicius / Shutterstock.com

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