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In den letzten Wochen haben sich vermehrt Phishingmails gezeigt, welche gezielt die Apple-IDs abphishen wollen.

Nun gibt es eine weitere Mail, die in ihrem Aufbau eher unspektakulär ist, jedoch am Ende ein umfangreiches Phishingformular aufweist.

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Die Mail im Klartext:

Lieber Kunde),

Wir informieren Sie, dass Ihr Konto abgelaufen ist in 24
Stunden, ist es unerlässlich, eine Prüfung Ihrer Daten zu leiten
Nun kann mit der iTunes-ID.

  • jetzt prüfen

Unterstützung von Apple.

Danke, dass Sie nicht auf diese EMail antworten. Um uns zu kontaktieren.


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Dank des irritierenden Fehlers in der generell schwachen Anrede kann man diese Mail recht frühzeitig als Phishing identifizieren  und sollte sie dementsprechend auch löschen, denn das die angekündigte “Prüfung” hat es in sich.

Das Phishingformular

Neben der obligatorischen Frage nach der Apple-ID geht das Phishingformular noch weiter, und bittet um Konto- und Kreditkartendaten.

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Bitte auf gar keinen Fall dieses Formular ausfüllen, denn hier geraten die persönlichen Daten in die Hände von Betrügern.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.
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