Obacht beim Online-Einkauf

Empfehlungen der Polizei für den Online-Einkauf

Von | 6. Dezember 2019, 11:37

Viele Bürgerinnen und Bürger kaufen ihre Weihnachtsgeschenke im Internet.

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Für Kriminelle ist das Online-Shopping ein lukratives Geschäft. Mittels gefälschter Verkaufsplattformen (Fake-Shops) betrügen sie Online-Käufer um Waren und Geld. Laut bundesweiter Polizeilicher Kriminalstatistik wurden 2018 allein 154.773 Fälle von Betrug mittels Online-Einkauf Internet festgestellt. Davon entfallen 35,3 % auf den Warenbetrug, bei dem bestellte Ware entweder in minderwertiger Ausführung oder gar nicht geliefert wurde. Um Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen, gibt die Polizei Tipps für sicheres Online-Shopping.

Bequem und schnell – der Online-Einkauf im Internet ist für viele eine echte Alternative zum Einzelhandel vor Ort. „Jedoch sollte bei der digitalen Schnäppchenjagd nicht nur der Preis entscheidend sein, sondern vor allem die Sicherheit“, sagt Harald Schmidt, Leiter der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wir raten allen Online-Käufern zur Vorsicht. Fake-Shops sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Die Betrüger kreieren auch seriös wirkende Verkaufsplattformen, die nur an besonders niedrigen Preisen erkennbar sind. Deswegen raten wir dazu, vor dem Kauf auf Preise, Bezahlwege oder das Widerrufsrecht zu achten.“

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Aktuelles Top-Thema:

Darauf sollten Sie bei Ihrem Weihnachtseinkauf im Internet achten:

  • Verzichten Sie auf Spontankäufe. Vergleichen Sie Preise, vor allem auch bei Anbietern vor Ort.
  • Vorsicht bei extrem niedrigen Preisen. Das könnte ein Hinweis auf einen FakeShop sein.
  • Achten Sie auf sichere Zahlungswege auf der OnlinePlattform. Bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung.
  • Achten Sie grundsätzlich auf eine sichere Internetverbindung (https), wenn Sie persönliche Daten an den OnlineShop übermitteln.
  • Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie vermuten, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/cybercrime/

Quelle: PP/Polizeipräsidium Freiburg
Artikelbild: pathdoc / Shutterstock

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