Da haben wir es wieder. Das angebliche Video mit dem Bären, der eine Frau “zerreißt”. Und wieder bekommt der User KEIN Video zu sehen, so wie es ihm eigentlich versprochen wurde. Facebook-Nutzer werden unter Vorgabe falscher Tatsachen in eine Handy-Abofalle  gelockt.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wenn Du folgenden Statusbeitrag auf Facebook entdeckst, dann klicke diesen NICHT AN!

Facebook-Video mit dem Eisbären und der Frau führt zu teurem Abo-Dienst

image

Klickt man als Facebook-Nutzer auf das Video, dann landet man auf einer externen Webseite, die im ersten Moment so aussieht als würde diese von Facebook stammen.

Doch dem ist nicht so! Betrüger haben diese Seite bewusst dem Layout von Facebook angepasst, damit für den User kein Unterschied erkennbar ist und dieser sich in Sicherheit wiegt!

Auch wenn hier diverse Kommentare aufscheinen, dann darf man sich nicht täuschen lassen. Auch diese sind eine Fälschung! Der Nutzer wird nun aufgefordert, das Video zu teilen. Erst dann bekommt er dieses zu sehen.

image

Hat der Nutzer das Video auf seiner Facebook-Pinnwand geteilt, dann kann man annehmen, dass er nun ein Video zu sehen bekommt. Doch dem ist nicht so. Er wird nun noch zusätzlich aufgefordert sein MOBILNUMMER einzugeben. Dies dient angeblich zur Verifizierung seines Altes, denn das Video sei erst angeblich am dem 13. Lebensjahr.

BULLSHIT! Was hat das Alter mit einer Telefonnummer zu tun?

Es handelt sich hierbei um Betrug, denn unter Vorgabe falscher Tatsachen wird der User auf dubiose Seiten umgeleitet, auf denen er nun in die bereits bekannten Handy-Abofallen tappen kann:

image

Kann man auch am Ende der Seite lesen:

Du stimmst einem Abo unseres Services zu für 12,- Euro (inkl. MwSt.) pro Woche. Die Frist verlängert sich automatisch…

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady