Der tödliche Messerangriff am Bahnhof Grafing [edit] steht derzeit noch zur Untersuchung: Am Bahnhof Grafing bei Ebersberg hat heute ein junger Mann mehrere Passanten angegriffen und dabei einen der Passanten mit einem Messer tödlich verletzt. Nach ersten bisher unbestätigten Zeugenangaben habe der Mann dabei „Allahu-Akbar“ gerufen, aber angeblich auch andere Äußerungen.


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Nach Angaben des Bayrischen Rundfunk soll der mutmaßliche Täter ein junger Deutscher sein, der bis dato nicht polizeibekannt war [1]. Der Bayerische Rundfunk berichtet dazu:

Bei den Opfern des Angriffs handelt es gemäß Polizeiangaben um vier Männer. Neben dem Todesopfer habe ein weiterer Mann schwerste Verletzungen erlitten,  die zwei weiteren Personen seien leichter verletzt.

Der Bayerische Rundfunk berichtet aber auch, dass die Zeugenaussagen noch geprüft werden, da ein islamistischer Hintergrund noch nicht bestätigt ist [2]:

Derzeit prüft die Polizei Zeugenaussagen, denen zufolge der Mann im Angriff „Allahu-Akbar“ gerufen haben soll – also „Allah ist der Größte“. Staatsanwaltschaft und LKA teilten mit: „Der Täter machte Äußerungen bei der Tat, die auf eine politische Motivation schließen lassen.“ Ob der Angriff einen islamistischen Hintergrund hat, ist zunächst ungeklärt. Laut Spiegel-Aussagen ist derzeit nochunklar, was genau der Mann rief [3].

Update 15:14 Uhr:

Aus der Pressekonferenz gab es folgende Ergebnisse: bei dem Täter handelt es sich um einen 27-jährigen Hessen, dessen Ausweispapiere und weitere persönliche Gegenstände vor Ort gefunden werden konnten.  Es handelt sich um einen Einzeltäter, bei dem es noch unklar ist, welchen Bezug er zu Grafing hat.

Ein Zusammenhang mit dem IS oder einen ähnlichen Glaubenshintergrund gibt es nicht, Zusammenhänge sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht erkennbar, werden jedoch weiter untersucht.

Der 27-jährige ist seit dem gestrigen Tag in Grafing, man vermutet, dass er auf der Durchreise war. Ebenso war er polizeilich in Bayern bisher völlig unbekannt, jedoch in Hessen vor 2 Tagen auffällig geworden, jedocch nicht als akut gefährlich eingeschätzt.

Der Täter machte auf die Polizei einen wirren Eindruck. Derzeit laufen die Zeugenvernehmungen noch und die Pressekonferenz ist nur ein Zwischenergebnis.

Der Ruf „Allahu akbar“, sowie „Ihr Ungläubigen müsst jetzt sterben“ wurde von den Zeugen wahrgenommen und müssen nun geklärt werden.

Anmerkung der Staatsanwaltschaft: eine Pressesperre, wie teilweise behauptet, gab es nicht.

Quellenverweis:

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