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UPDATE 01/2015

Laut Aussage von DRK Schwesternschaft Wuppertal e.V., gegenüber mimikama.at, ist die Angelegenheit nicht mehr aktuell. Weitere Informationen können aus Datenschutzgründen allerdings nicht weitergegeben werden.

Fast im Minutentakt bekommen wir zahlreiche Anfragen zu einem Image auf Facebook und Twitter. Zu sehen ist eine abfotografierte Anzeige aus einer Zeitung.

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Auf dieser steht:

Peter-Otto Möller (geboren am 22.09.48) wünscht sich zum Ende seines Lebens, seine beiden Töchter Sabine (*17.10.67) und Gabriele (*10.11.69), die er sehr vermisst, nochmals zu sehen. – Bitte meldet euch! – Kontakt: Sozialer Dienst Haus Vivo Tel.: 0202/69 55 060

Da es auf Facebook leider immer wieder zu Fake-Statusbeiträgen und Fake-Bilder kommt, sind Nutzer immer wieder verunsichert wenn andere Nutzer sie auffordern etwas zu teilen und suchen bei uns Rat.

Um dieses Foto geht es:

Peter-Otto Möller sucht seine Töchter

Diese macht im Moment auf Facebook und bei Twitter die Runde.

Es ist kein Fake!

Wir haben mit dem  Pressestelle des Vereins: DRK Schwesternschaft Wuppertal e.V. Kontakt aufgenommen und folgende Information bekommen!

(1.2.2014) Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Am 30.01.2014 wurde in der Westdeutschen Zeitung eine Annonce im Namen des Bewohners Peter-Otto Möller veröffentlicht, in welcher er seinen Wunsch äußert, seine Töchter vor Ende seines Lebens noch einmal zu sehen.

Diese Anzeige wurde im Laufe der nächsten Tage über 50.000 mal in Facebook geteilt und auch über weitere Soziale Medien wie Twitter weiterverbreitet.

Herr Möller hatte den Sozialen Dienst der Einrichtung HAUS VIVO beauftragt, diese Anzeige für ihn zu veröffentlichen, da Herr Möller schwer erkrankt ist, und sein Gesundheitszustand eigene Handlungen nicht möglich macht. Aus diesem Grund wurde der Soziale Dienst als Kontakt auf der Anzeige vermerkt, um ggf. Telefonate  für Herrn Möller entgegen zu nehmen.

Herr Möller hatte die Anzeige in einer lokalen Zeitung geschaltet, da seine Verwandtschaft auch im Bergischen Raum beheimatet ist.

Zum Schutz des Bewohners und seiner Familie geben wir keine weiteren Informationen an die Presse oder Öffentlichkeit weiter.

Die Anzeige ist also echt aber nicht von uns ins Internet gestellt worden. Das hat eine engagierte Wuppertaler Bürgerin gemacht, in dem sie die Annonce abfotografiert hat und dann über Facebook geteilt hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Informationen weiterhelfen. Gerne stehe ich Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
DRK Schwesternschaft Wuppertal e.V.

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