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Ja, genau dich! Er ist sowieso gerade in der Nähe und will nun auf einen Sprung bei dir vorbeikommen.

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Glaubst du nicht? Pah, hat er doch selbst im Messenger geschrieben. Das einzige, klitzekleine Problem an der Sache: Eddie möchte, dass du ein wenig dafür bezahlst. Aber hey, dafür kommt er dich ja besuchen!

An dieser Stelle möchten wir euch eine derzeit verwendete Betrugsmethode zeigen, in der sich sogenannte „Scammer” als bekannte Schauspieler ausgeben. In dem folgenden Beispielfall gab sich der Betrüger als Eddie Murphy aus. Ein wenig verrückt an der gesamten Geschichte: Im Verlaufe des Gesprächs nannte er sein Profil in „Sean Ryan” um! Anmerkungen: Namen und persönliche Angaben haben wir entfernt!

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Unser Eddie, bzw. mittlerweile auch Sean versucht eine Vertrauensbasis aufzubauen. Das ist einer der ganz wichtigen Punkte beim Scam! Dem Gesprächspartner wird ein freundschaftliches Verhältnis vorgespielt, damit dieser in die Vertrauensfalle tappt und das Anliegen des Scammers für echt hält.

Natürlich will auch der falsche Eddie hier am Ende Geld abzocken, ohne dass er jemals zu Besuch kommt.

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Diese Art von Betrug nennt sich Scam, zu deutsch „Vorschussbetrug”. Methoden wie diese gibt es nicht erst seit gestern. Man muss dazu wissen: Die Personen, die einen Vorschussbetrug betreiben, wissen genau, was sie tun! Die Opfer wiederum begehen zudem meist den Fehler, dass sie aus falscher Scham verschweigen, wenn sie abgezockt wurden und das nicht zur Anzeige bringen.

Kein Ende in Sicht

Wer einmal gezahlt hat, wird weiter bedrängt. Die Kriminellen fordern solange Geldzahlungen, bis ihr Gegenüber erkennt, dass es dafür keine Gegenleistung gibt. Ab diesem Moment tauchen sie unter und sind nicht mehr für ihr Opfer erreichbar. Was bleibt ist verlorenes Geld. Erschwerend kommt hinzu, dass die Täter/innen über persönliche Informationen ihres Opfers verfügen. Sie können diese für Verbrechen unter fremdem Namen nützen.

Scamming grafisch erklärt


Woran Sie Scamming erkennen können.

Was tun Sie im Schadensfall?

Sollten Sie an Scammer/innen geraten sein, brechen Sie umgehend jeden Kontakt mit den Täter/innen ab. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei und besprechen mit ihr das Vorgehen, das notwendig ist, damit Sie keinen weiteren Schaden erleiden. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen – zum Beispiel mithilfe einer Suchmaschine – ob Ihre Daten im Internet veröffentlicht wurden. Ist das der Fall, schreiben Sie die Webseitenbetreiber/innen an und ersuchen um Löschung der Einträge.

Das Scamming oder den Vorschussbetrug erkennen Sie daran, dass sich Unbekannte bei Ihnen melden, von Ihnen die Bekanntgabe persönlicher Daten fordern und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Geldüberweisungen ins Ausland verlangen.

Weiterführende Links:

via Watchlist Internet

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