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Ist es nicht der Traum der meisten Seitenbetreiber auf Facebook? Eine Seite mit vielen Fans! Klar, das erreicht man mit viel Arbeit, gutem (oder zumindest unterhaltsamen) Inhalt und viel Geduld. Doch so manches Angebot verspricht da schnelle Hilfe. Eine Verlockung, der Seitenbetreiber jedoch widerstehen sollten, wenn sie ihre Seite nicht ganz verlieren wollen.


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- Sponsorenliebe | Werbung -


Dieses Angebot mag zunächst verlockend klingen: eine kleine “Werbung gegen Werbung” Börse, in der man Inhalte teilt und sich die Mitglieder dazu verpflichten, auf den eigenen Seiten Werbung für die anderen Facebookseiten zu machen. Gibt es auch durchaus auf Facebook [1], wird unter dem Begriff “Starthilfe” gerne beschrieben. Doch um diese Gruppen soll es hier nicht gehen, sondern eher um das Angebot, zu einer dieser Gruppen gehören zu dürfen. Dieses Angebot kommt per PN herein und sieht so aus:

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Der Inhalt der Nachricht im Klartext:

„Hey, bock auf werbung gegen werbung? bin in einer wggw gruppe wo täglich die neusten videos und bilder erscheinen kurz bevor sie den hype auf facebook bekommen, bock uns beizutreten? sind ca 10 Mitglieder mit großen seiten! Meine Seite hat 325k likes.“

Man bekommt also ein Versprechen auf Inhalt (Content), und die Hoffnung auf einen Likeanstieg. Wer nun aus lauter Neugier schaut, worum es da überhaupt geht (ohne einen Beitrittsgedanken zu hegen), begibt sich auf gefährliches Terrain:

Gefälschte Seite!

Beim Betreten der Seite, die hinter dem Link steckt, werden wir durch unsere Kaspersky Internet Security gewarnt. Es handelt sich um einen Phishing-Link.

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Und tatsächlich: öffnet man OHNE Phishingschutz diesen Link, springt dem Besucher eine Seite entgegen, welche exakt dem Facebook-Login nachempfunden ist. Haken an der Sache: es handelt sich gar nicht um Facebook, sondern um eine gefälschte Seite. Wer an dieser Stelle die Adressleiste im Auge behält, merkt ebenso recht schnell: die Adresse “pwnfb(punkt)bplaced(punkt)net” wird angezeigt und ist nicht Facebook.

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Wer an dieser Stelle den vermeintlichen Login ausführt, übergibt seine Zugangsdaten an Betrüger und verliert den eigenen Facebookaccount – damit verbunden auch die eigenen Seiten und Gruppen.

Daher aufgepasst

Wenn Unbekannte Teilnehmer einen Link über private Nachrichten senden, sollte immer eine gewisse Vorsicht an den Tag gelegt werden. In vielen Fällen fängt man sich eine Malware ein, in diesem Fall läuft man in die Gefahr, den eigenen Facebookaccount zu verlieren.

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