-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Auf Facebook und im Internet seid ihr vorsichtig und ihr achtet auf einen aktuellen Virenschutz — und trotzdem wird euer Rechner infiziert.

Wie kann das sein? Die Antwort: Schwachstellen in beliebter und weit verbreiteter Software, wie sie gerade wieder von Microsoft und Adobe gemeldet wurden. Das bloße Aufrufen und Anschauen von Webseiten kann ausreichen, um Schadsoftware bei euch einzuschleusen. Erste Hilfe: Wenn ihr euch bei einem Link unsicher seid, checkt ihn lieber vorher mit dem kostenlosen URL Checker.

Kein Patch für Internet Explorer

image

Weltweit ist auf jedem zweiten Computer der Microsoft Internet Explorer installiert. Jetzt hat Microsoft davor gewarnt, dass der Internet-Browser von einer schwerwiegenden Sicherheitslücke betroffen ist. Kriminelle nutzen die Schwachstelle bereits aus und erstellen speziell präparierte Webseiten, auf die sie dann mit verschiedenen Tricks arglose Anwender locken. Ziel ist es, eure Daten auszuspionieren oder euren Rechner unbemerkt für weitere Angriffe zu verwenden. Betroffen sind alle Versionen ab Internet Explorer 6, aktuell werden aber anscheinend die neueren Versionen 9,10 und 11 aktiv angegriffen.

Adobe Flash Player-Plugin aktualisieren

Die zweite große Schwachstelle betrifft verschiedene Versionen des Adobe Flash Player-Plugins für Windows, Mac und Linux. Mit großer Wahrscheinlichkeit habt ihr diese kleine Software in eurem Browser (egal welcher) installiert, um Videos und Animationen auf Webseiten ansehen zu können. Wieder werden präparierte Webseiten eingesetzt, um die Schwachstelle anzugreifen und im schlimmsten Fall euren Rechner zu übernehmen.

So könnt ihr euch schützen

Microsoft und Adobe haben Updates veröffentlicht, mit denen die Lücke geschlossen wird — also am besten sofort installieren.

Generell ist es eine gute Idee, Software immer auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem solltet ihr beim Aufrufen von Internet-Adressen eure eigenen Browser-Lesezeichen benutzen, die Webseite in einer Suchmaschine suchen oder die Adresse selber eintippen. Auf Links in unverlangt zugesandten Facebook-Nachrichten oder Emails klickt man hingegen besser nicht, ohne sich vorher informiert zu haben. Die wachsende Zahl gefährlicher Websites macht das aber sehr schwer, daher empfehlen wir eine Sicherheitssoftware wie diese von Trend Micro einzusetzen, die automatisch überprüft, ob eine Adresse verdächtig ist oder sogar bereits als Angreifer gemeldet wurde. Dann werdet ihr zuverlässig VOR dem Besuch gefährlicher Websites warnt — denn wenn ihr erstmal auf der Seite seid, ist es meist zu spät.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady