Ich gebe es ja zu: wenn ich auf dem Klo (Häusl) sitze und die Papierrolle hängt entgegen meiner Drehvorstellung, dann greife ich ein. Ob es den jeweiligem Gastgeber gefällt oder nicht:

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Netzfund: dieser Inhalt ist kein „ZDDK“ im klassischen Sinne, sondern dient zur Unterhaltung. Der Netzfund basiert dabei auf einem in den sozialen Netzwerken gefundenen Inhalt.

Ernsthaft, das Häuslpapier wird von mir eiskalt gedreht, und zwar In die Laufrichtung meines Vertrauens. Es kann doch nicht sein, dass eine Rolle Klopapier in der falschen Richtung abgenutzt wird.

Falsche Richtung? Richtige Richtung?

Doch gibt es das eigentlich? Die richtige Laufrichtung des Scheißhauspapiers? Ich weiß es nicht. Interessant ist jedoch: der Erfinder des „Einwickelpapiers“ hatte eine klare Vorstellung, wie das patentierte Produkt zu verwenden sei.

Ernsthaft: es gibt tatsächlich ein Patent für die Klopapierrolle. Unter der Nummer “US 465588 A” wurde im Jahre 1891 die perforierte Version des Papiers patentiert [1]. Ein Auszug aus der Patentschrift:

My invention consists of a roll of connected sheets of paper for toilet use, said roll having incisions at intervals extending from the side of the web toward the center, but not meeting, and terminating in an angular out, whereby the slight connection left may be separated without injury to the connected sheets.

Fight for your right to abdreh!

Und nun? Nein, natürlich ist das frei gewählte Einhängen des Papiers nicht unter Strafe gestellt. Dennoch werde ich weiterhin jede Art von mir fremder Klopapierhängkonstellation in die von mir bevorzugte Rollrichtung packen.

Mit einem Lächeln verfasst …

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