Wittenburg (LK Ludwigslust-Parchim): Das Amtsgericht Schwerin ordnete einen Massen-Gentest an, um die Mutter eines Anfang März gefunden toten Babys zu finden

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wie der ‘NDR’ berichtet, ist seit Mittwoch einer der größten Massen-Gentests in Mecklenburg-Vorpommern im Gange.

Nachdem Anfang März ein totes Baby bei einem Sportplatz in Wittenburg aufgefunden wurde, will die Polizei die Mutter des Mädchens finden.

Am ersten Tag erschienen bereits 310 Frauen freiwillig zum Speicheltest.

Die Polizei hatte per Post rund 1.700 Frauen zwischen 15 und 45 Jahren zum Speicheltest gebeten – die Teilnahme beruht auf freiwilliger Basis.

Dabei wird mit einem langen Wattestäbchen die Mundhöhle abgestrichen. Über den Speichel und abgestorbenen Hautteilchen kann man so die DNA der Person ermitteln.

Bis zum Wochenende sollen die Tests abgeschlossen sein.

Das Baby war Anfang März von Spaziergänger tot aufgefunden worden. Eine Obduktion ergab, dass es bei der Geburt noch gelebt hat.

Da das tote Mädchen in der Nähe der Autobahn gefunden wurde, ist nicht ausgeschlossen, dass Unbekannte das Kind bei der Durchreise abgelegt haben könnten.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady