Gemeinsame Veranstaltung von Verbraucherzentrale Sachsen und Landeszentrale für politische Bildung am 24. August 2017

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Wahlkampf im Jahr 2017 – wer hier nicht digital mitmischt, der hat schon verloren. Die Reichweite online gestreuter Wahlparolen ist ungleich höher als die von Wahlplakaten oder Gesprächen bei Märkten und Festen.

„Doch neben seriösen und seriös verbreiteten Online-Botschaften der Kandidaten spielen Fake News im digitalen Wahlkampf eine ganz erhebliche Rolle“, so Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Sie besitzen ein außerordentliches Potential Wählerinnen und Wähler zu manipulieren. Verstärkt wird ihre Streubreite und damit ihre manipulative Wirkung ganz wesentlich durch so genannte Social Bots, die breite Zustimmung für vielfach populistische Thesen suggerieren und mittels findiger Algorithmen unsere Meinungsbildung beeinflussen.

Unter dem Titel „Zwischen Bots und Spots“ geht es am 24. August 2017 in Dresden um die Frage, wie der digitale Wahlkampf tatsächlich funktioniert.

Einen einführenden Überblick über das bisherige Geschehen im digitalen Bundestagswahlkampf wird der „Hamburger Wahlbeobachter“ Martin Fuchs geben. Der Politikwissenschaftler Kay Hinz stellt sich der Frage, inwieweit soziale Medien tatsächlich für die Kommunikation seriöser politischer Inhalte geeignet sind. Schließlich geht es mit dem Technik-Idealist Karsten Schramm um die brisante Frage, ob unsere politische Willensbildung bei Wahlen eigentlich noch ein faktenbasierter Akt des freien Willens ist, ob Informationsverbreitung und -aufnahme im Netz nicht längst nur noch der Steuerung von Algorithmen unterliegt.

Datum:                       Donnerstag, 24.08.2017
Uhrzeit:                      09:30 bis ca. 16.00 Uhr
Ort:                            Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Schützenhofstraße 36, 01129 Dresden
Veranstalter:               Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
Mitveranstalter:          Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
Anmeldungen:            event@vzs.de

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