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US-Polizei stützt Anklage auf Informationen aus vernetzten Geräten

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Es handelt sich hierbei um eine Pressemitteilung vom 26.04.2017 11:39.

Wie ein Fall in den USA zeigt, können digitale Spuren brutale Verbrechen aufklären.

Das behauptet zumindest die Polizei im US-Bundesstaat Connecticut, die in einem laufenden Mordprozess die Anklage mit Daten aus Smartphones, Computern, sozialen Netzwerken und sogar dem Fitness-Tracker Fitbit des Opfers stützt. Diese sollen nun helfen, den mutmaßlichen Täter zu überführen.

Anklage durch Geräte-Infos

„Conny Dabate wurde am 23. Dezember 2015 in ihrem Haus in Ellington mit der Magnum erschossen, die ihr Mann wenige Monate zuvor erworben hatte. Richard Dabate hat der Polizei erzählt, dass ein maskierter Mann in ihr Haus eingedrungen sei und ihn zu Boden gerungen hätte. Anschließend soll der Killer seine Frau in den Keller verfolgt und erschossen haben“,

berichtet die US-Lokalzeitung „Hartford Courier“.

Der Prozess sorgt vor allem aufgrund der innovativen forensischen Ermittlungsarbeit der Polizei für Aufsehen.

„Erst durch die Informationen, die auf elektronischen Geräten zu finden waren, konnte die Polizei Richard Dabate wegen des Mordes an seiner Frau anklagen“,

betont die Tageszeitung.

Neben Anrufdaten, SMS und Postings auf sozialen Online-Netzwerken wie Facebook, war es vor allem der Fitness-Tracker Fitbit, der wesentliche Informationen für eine Anklage lieferte.

„Die Daten ihres Arm-Trackers zeigen, dass das Opfer sich zum letzten Mal um 10:05 Uhr bewegt hat – das ist fast eine ganze Stunde später als der Zeitpunkt, den Richard Dabate der Polizei als Todeszeitpunkt seiner Frau genannt hat“,

stellt Bezirksstaatsanwalt Craig Stedman klar.

„Großartige Ermittlungshilfe“

Nachdem die Ermittler alle entsprechenden Daten zum Fall gesammelt und ausgewertet hatten, war klar, dass die Geschichte von Richard Dabate nicht zu den Angaben passt, die sich in den digitalen Fußabdrücken von sich und seiner Frau wiederfinden.

„Fitbit ist ein elektronisches Tool, das alle Bewegungen aufzeichnet. Dadurch ist es auch eine großartige Ermittlungshilfe. Wir kommen schneller zu den gesuchten Informationen als bei einem DNA-Test“,

meint Stedman, der vom Potenzial überzeugt ist.

„Es wird aber sicher eher selten vorkommen, dass Fitbit tatsächlich wie hier einen Mörder überführen kann.”

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