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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

Wir warnen davor, der E-Mail mit Bitte um TAN Aktualisierung Folge zu leisten, denn bei der Mail handelt es sich um einen Betrugsversuch., mit dessen Hilfe der Empfänger – sofern Kunde der Bank – sensible Daten preisgeben soll.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Wichtiger Hinweis: Erwähnte Bank (ING DiBa) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken!

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Der Empfänger dieser E-Mail wird im Kopfteil mit dem vollen Namen erwähnt, der Inhalt dieser Mail lautet:

Christian [***]

Guten Tag,

anlässlich unserer aktuellen Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf unser TAN-System im Online-Banking, haben wir bei Ihrem Bankkonto einige Korrekturen vorzunehmen.
Diesbezüglich ist es nunmehr notwendig, Ihr altes TAN-Verfahren zu anullieren,
bevor Ihnen ein neues, sichereres gewährt werden kann.

Bitte benutzen Sie folgendes Formular um die Änderung Ihres TAN-Systems kostenfrei durchzuführen.

Andernfalls müssen wir Ihr Konto mit 28 EUR belasten und für die Änderung einen unserer Kundendienstmitarbeiter beauftragen, der den Prozess mit Ihnen manuell durchführen wird.
Für Ihr neues TAN-Verfahren können Sie sich bequem registrieren in dem Sie folgende Schritte durchführen:
1. Öffnen Sie Ihren E-Mail Anhang und wählen Sie das Formular aus.
2. Füllen Sie alle Daten aus und klicken Sie dann auf „Aktualisieren“.
3. Sie erhalten Ihr neues TAN-Set mit weiteren Informationen i.d.R nach einer Woche per Post zugesandt.
Für weitere Fragen steht unser E-Mail Support unter info@ing-diba.de gerne für Sie zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre ING-DiBa
Martin Clasens

Diese E-Mail trägt keinen Link, sondern beinhaltet im Anhang ein ein Formular. Mit dieser Methode sollen Schutzmechanismen durch Browser/Software ausgetrickst werden, da hier kein typischer Phishinglink aufgerufen wird.

Dennoch Phishing

Auch wenn man nun lokal dieses Formular vorliegen hat, so handelt es sich hierbei um Phishing. Man soll hier Angaben zu den eigenen persönlichen Daten machen, ein Foto des TAN-Bogens uploaden und zudem Zugangsdaten eintippen.

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Hier landet quasi das volle Datenpaket in den Händen von Betrügern.

Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link andrücken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.