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WhatsApp-Textdatei verunsichert erneut minderjährige Empfänger

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Kettenbriefe, die den Empfänger mit einem Fluch oder einer Todesbotschaft einschüchtern sollen, kursieren derzeit wieder vermehrt auf Schülerhandys in den Landkreisen Northeim und Osterode.

Die per WhatsApp versandten Textnachrichten beginnend mit dem Drohhinweis

„Das ist kein Fake! Sondern eine Warnung. Wenn du jetzt nicht weiterliest, hat der Fluch schon begonnen….“

fordert den Empfänger auf, diese Nachricht unverzüglich an zwanzig Freunde zu versenden, ansonsten wird der Empfänger zum Opfer einer grausamen Tötungshandlung. Hierzu werden in den Textnachrichten auch beispielhafte Aufzählungen verwendet.

Minderjährige werden eingeschüchtert!

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Screenshot: mimikama.at

Minderjährige Empfänger, oftmals Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren, werden durch diese Textnachrichten verängstigt und eingeschüchtert, weil sie die erfundenen Schilderungen für eine wahre Botschaft halten.

Derartige Kettenbriefe kursieren auch als Audiodatei und finden auch in anderen Messangerdiensten ihre Verbreitung. In einem aktuellen Fall war eine 10 jährige Schülerin aus einer 5. Klasse betroffen, die diese Bedrohungsnachricht, aus Angst selbst Opfer zu werden, in ihre Klassengruppe gepostet hat.

Die Schülerin hat sich anschließend ihren Eltern und der Klassenlehrerin anvertraut, die sich daraufhin an die örtliche Polizeidienststelle gewandt haben.

Ältere Schüler hingegen erkennen recht schnell, dass es sich hierbei um einen üblen Scherz handelt und ignorieren diesen Kettenbrief.

Die Empfehlung der Polizei zum Umgang mit derartigen Nachrichten:

  • Sprechen Sie mit ihren Kindern Zuhause und in der Schule über dieses Phänomen
  • Lassen Sie die Nachricht löschen und unterbinden Sie damit eine Weiterverbreitung
  • Das Kind sollte verstehen, dass ein Nichtverbreiten der Nachricht keine negativen Konsequenzen hat.
  • Das Versenden der Nachricht aus Spaß, Angst oder anderen Beweggründen verunsichert nur weitere Empfänger.

Weitere nützliche Hinweise und Tipps kann man auf den Seiten des Landeskriminalamtes Niedersachsen unter dem folgenden Link erfahren: http://www.polizei-praevention.de/aktuelles.html